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25. Juli 2013

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Land Rai: Implenia reicht Gestaltungsplan ein

Das rund 32’5000 Quadratmeter umfassende Gebiet «Rai» liegt – wie bekannt – an einer geologisch anspruchsvollen Hanglage. Aus diesem Grund wurde der überwiegende Teil des Areals bei der letzten Zonenplanrevision Ende der 1990er-Jahre der «Spezialzone Rai» zugeordnet. Diese Zone darf nur auf Basis eines auf die geologischen Verhältnisse abgestimmten Gestaltungsplans überbaut werden.

Alle Voraussetzungen erfüllt
Die Implenia Schweiz AG hat einen Kaufvertrag für das Areal Rai in Bergdietikon unterzeichnet, welcher von der Gemeindeversammlung am 28. November 2011 genehmigt wurde. Um eine geeignete und wirtschaftliche Bau- und Erschliessungstypologie für die geologisch und topografisch anspruchsvolle Hanglage zu erhalten, veranstaltete die Implenia Schweiz AG im Jahre 2012 einen begleiteten Studienauftrag mit fünf Architekturbüros.
Wie bereits erwähnt, darf die «Spezialzone Rai» nur auf Basis eines auf die besonderen geologischen Verhältnisse abgestimmten Gestaltungsplanes überbaut werden. Für die Spezialzone Rai sind in der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) die Voraussetzungen für eine Erschliessung und Bebauung, jedoch keine Bau- und Nutzungsbestimmungen (Nutzungsart, Nutzungsmass, Abstände, Gebäudehöhen und dergleichen) festgelegt. Für die neu zu schaffende Wohnzone Rai sind deshalb die notwendigen Grundmasse in der BNO und im Bauzonenplan festzulegen. Bereits im Rahmen einer Teilrevision der Nutzungsplanung ist jedoch nachzuweisen, dass sich das Gebiet aufgrund seiner geologischen Verhältnisse grundsätzlich zur Erschliessung und Bebauung eignet. Die durchgeführten Messungen und geologischen Gutachten zur Hangstabilisierung weisen dies nun für das betreffende Gebiet nach und zeigen die erforderlichen Massnahmen auf, so dass die Teilzonenplanänderung durchgeführt werden kann.

Der Ball liegt beim Kanton
Dem Gemeinderat wurden durch die Implenia Schweiz AG ein Antrag zur Umzonung des Gebietes Rai von der Spezialzone Rai in eine Wohnzone und parallel dazu ein dem Richtprojekt entsprechender Gestaltungsplan eingereicht. Der Gemeinderat hat diese Unterlagen in Zusammenarbeit mit externen Planern und der Baukommission überprüft und dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt zur Vorprüfung eingereicht.
Sobald die Unterlagen durch die kantonalen Behörden geprüft worden sind, werden die Teiländerung der Nutzungsplanung und der Gestaltungsplan im Rahmen einer Informationsveranstaltung den Einwohnerinnen und Einwohnern vorgestellt. Daraufhin erfolgt das Mitwirkungsverfahren, an welchem die Einwohnerinnen und Einwohner ihre Stellungnahme zu den Planungsgrundlagen abgeben können.

Der Gemeinderat wird die Bevölkerung rechtzeitig über das durchzuführende Mitwirkungsverfahren und die Informationsveranstaltung informieren.

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