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27.01.2010
 
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Für fünf Franken in die «Bibi»

 
Auch Einwohner aus Bergdietikon können das Angebot der Stadtbibliothek Dietikon nutzen.

Neu ein Abonnement für Ehepaare respektive Familien mit Kindern bis sieben Jahre (50 Franken), ein Aufschlag von 30 auf 40 Franken bei den Einzelabos für Erwachsene – in der Abonnementsstruktur der Dietiker Stadtbibliothek, die momentan 2145 aktive Nutzer zählt, wurden bei der Überarbeitung der Benutzungsordnung kleinere Anpassungen vorgenommen.

Diese Überarbeitung wurde im Zusammenhang mit der Umwandlung der Stadt- in eine Regionalbibliothek an die Hand genommen. Der Stadtrat genehmigte die Änderungen an seiner Sitzung vom 18. Januar; sie treten per 1. Februar in Kraft.

«Faire Lösung gefunden»
Man habe sich bei der Festlegung der Abonnementspreise auf Erfahrungen anderer Bibliotheken gestützt, sagt Armin Strässle, Leiter Jugend und Freizeit der Stadt Dietikon. «Ich denke, wir haben eine faire, familienfreundliche Lösung gefunden», so Strässle. Eine Anhebung der Preise sei letztmals vor fünf Jahren erfolgt. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bleibe der Beitrag bei jährlich 5 Franken.

Zudem: Vom Wechsel von der Stadt- zur Regionalbibliothek und der damit verbundenen Subvention vom Kanton, im laufenden Jahr schätzungsweise 32'000 Franken, profitieren die Einwohnerinnen und Einwohner der umliegenden Zürcher Gemeinden direkt. Neu müssen sie nicht mehr den doppelten Jahresbetrag berappen, sondern bezahlen gleich viel wie die Dietikerinnen und Dietiker. Gleiches gilt – wie bis anhin – für die Einwohnerschaft von Bergdietikon, mit der die Dietiker Bibliothek ein separates Abkommen getroffen hat. Anderen «Auswärtigen» wird weiterhin die doppelte Gebühr verrechnet.

Bücher in Fremdsprachen
Vom Wechsel zur Regionalbibliothek und der mit dem Kanton ausgehandelten Leistungsvereinbarung, die alle zwei Jahre angepasst wird, profitieren alle Nutzer auch anderweitig: So soll die Anzahl Medien in den kommenden Jahren von 27'000 sukzessive auf 33'000 angehoben werden. Bereits heute werden nicht nur Bücher, Tonträger und DVDs, sondern auch Bücher in ausländischen Sprachen – Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Spanisch etc. – oder Wander-, Ski- und Schneeschuhtourenkarten geführt.

Aber auch bei den Öffnungszeiten soll eine weitere Steigerung erfolgen: Derzeit ist die Bibliothek während 28 Stunden pro Woche offen – aufs neue Jahr hin kam hier der Montagnachmittag dazu. Ziel ist in den nächsten Jahren eine Anhebung auf wöchentlich 40 geöffnete Stunden. Damit einhergehend ist auch beim Personal eine Anpassung notwendig; so soll der Stellenplan von 3,7 auf 4,5 Stellen erhöht werden.

Zur Steigerung der Kundenfreundlichkeit soll die Verwaltung der Kundenkonten, beispielsweise bei einer Verlängerung der Ausleihe, ab 1. Februar online geschehen können. Das Passwort kann laut Bibliotheksleiterin Agnes Matt am Schalter bezogen werden.

Gleichzeitig wird das Mahnwesen strenger gehandhabt. Neu wird keine Erinnerung mehr verschickt, sondern eine erste Mahnung, die fünf Franken kostet. Die zweite Mahnung beläuft sich auf 15 Franken, die dritte auf 30 Franken.

Um die Lesefertigkeit und das Wissen am Computer von Kindern zu fördern, hat die Bibliothek ausserdem eine Lizenz des Antolin-Leseförderungsprogramms gelöst. Nach dem Lesen eines im Programm enthaltenen Buches können am Computer Verständnisfragen beantwortet werden.

Quelle: Limmattaler Zeitung vom 27. Januar 2010
 
 

http://www.bergdietikon.ch/pages/aktuelles/aktuelles_ez.php

 




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