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Aktuelles: Bericht

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11. November 2011

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Vernissage «50 Jahr d Chile im Dorf»

Am Samstag, 29. Oktober, begrüsste Gemeindeammann Geri Isler eine grosse Gästeschar zur Eröffnung der neuen Ausstellung, die durch die Museumskommission erarbeitet worden war. Anschliessend erfolgten einige Erläuterungen durch den Museumskommissionspräsidenten Urs Spörri sowie Dankesworte von Herrn Pfarrer Emanuel Memminger und Pius Achermann, Delegierter der Kath. Kirchennpflege. Viele Gäste aus nah und fern wollten erfahren, wie die Kirchengeschichte (siehe Kasten) unserer Gemeinde begann und sich weiter entwickelte. Die Zusammenstellung verschiedener Objekte und geschichtlichen Ausführungen stiessen auf reges Interesse.

Die Ausstellung bezieht sich nicht nur auf den Kirchenbau, sondern beleuchtet die Geschichte der Protestanten und Katholiken in unserer Gemeinde, die in den vergangenen Jahrhunderten hin- und hergerissen wurden, nicht zuletzt auch ausgelöst durch die Kantonsgrenze. Als vor 50 Jahren die Kirche in Bergdietikon eingeweiht wurde, hatten die Reformierten erstmals ein eigenes «Dach über dem Kopf», und den Katholiken wurde wenige Jahre später Gastrecht in unserer Kirche gewährt. Die Ökumene entwickelte sich seit den sechziger Jahren – anfangs zaghaft –, und hat heute einen hohen Stellenwert im religiösen Geschehen in unserer Gemeinde.

Die Museumskommission freut sich auf Ihren Besuch und dankt gleichzeitig allen Donatorinnen und Donatoren, die zum Gelingen der jetzigen Ausstellung beigetragen hatten, insbesondere der politischen Gemeinde Bergdietikon, den beiden Kirchgemeinden, den Firmen Kienberger und Elektro Locher, beide in Bergdietikon, und Werberia und Paul Brunner AG, Dietikon, Siegfried Bau AG sowie der Druckerei Fahrweid.

Das Ortsmuseum im Untergeschoss des Gemeindehauses () ist an jedem ersten Sonntag im Monat jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet, d.h. am 4. Dezember, 8. Januar, 6. Februar, 4. März, 1. April, 6. Mai, 3. Juni, 1. Juli, 6. August und 2. September. Der Eintritt ist frei. Gruppen- und Einzelführungen auf Anfrage an .



Wie wir Bergler zu unserer Kirche kamen

Bei der Herausbildung einer dörflichen Identität spielten die Kirchgemeinden bis weit ins 20. Jahrhundert hinein eine wesentliche Rolle.

Der Bau der Bergdietiker Kirche 1961 beendete sowohl für die Evangelisch-Reformierten als auch die Römisch-Katholischen eine lange Phase der Heimatlosigkeit, deren Grund in der wechselnden Zugehörigkeit zu anderen zürcherischen, später aargauischen Kirchgemeinden zu suchen ist.

Seit 1920 dachte man über eine ortseigene Abdankungshalle nach. Seit 1933 bestanden erste Pläne zum Bau einer Kirche. Um den Standort wurde gerungen; unter anderem war die fehlende Nähe zum Friedhof ein wichtiges Argument.
Schliesslich setzte sich jedoch Ende der 1950er-Jahre die Ansicht durch, die Kirche solle im künftigen Dorfzentrum Bergdietikons gebaut werden (). Im nahe gelegenen Ortsteil Bernold sollte demnach das Zentrum errichtet werden.

Das 1961 seinem Bestimmungszweck übergebene Gotteshaus wird heute von beiden Konfessionen benützt. In Bergdietikon war «die Kirche im Dorf» eine Vorbotin des modern gebauten Zentrums mit Kirche, Schule und Gemeindehaus.



Bericht: Museumskommission

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