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15. August 2012

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Land «Rai»: Der Hang muss entwässert werden

In der seit Jahrzehnten andauernden Saga um das Land «Rai» macht die Gemeinde Bergdietikon wieder einen Schritt vorwärts. Diesen Frühling wurden Kleinbohrungen durchgeführt, um zu testen, ob das Grundstück wie geplant befestigt werden kann.
Wie Gemeindeammann Gerhart Isler auf Anfrage erklärt, werden die längerfristigen Hangsicherungsmassnahmen jedoch erst ab Frühling 2013 erfolgen. Dabei werde man vertikal über die ganze Länge des Hangs Gräben von mehreren Metern Tiefe legen. So wird dem Land das Wasser entzogen und abgeleitet.

Massnahmen dauern ein Jahr
Die ganze Aktion soll rund ein Jahr lang dauern. Im Frühling 2014 wird das Departement Bau, Verkehr und Umwelt das Land im Rahmen einer Gestaltungsplanung kontrollieren und definitiv entscheiden, ob der Hang bebaubar ist. «Wir wollen das ganze Projekt nun endlich zu einem guten Abschluss bringen», sagt Isler.
Tatsächlich beschäftigt das rund 32'000 Quadratmeter grosse Land «Rai» – davon ist die Hälfte in Privatbesitz – die Gemeinde Bergdietikon schon seit den 1980er-Jahren, als sie die drei Parzellen kaufte. Bald tauchten Probleme auf: Es wurde klar, dass das am Hang gelegene Land teure Spezialmassnahmen benötigen wird, damit es überbaut werden kann.
Im Sommer 2008 sah es erstmals so aus, als könnte das Kapitel abgeschlossen werden: Die Gemeindeversammlung gab dem Gemeinderat die Erlaubnis, das Land bis spätestens 2013 an Implenia zu verkaufen. Die Überbauung konnte jedoch nie realisiert werden. Implenia fand auch keine Investoren für das Projekt.
Da unterdessen klar geworden war, dass die Hangsicherungsmassnahmen 5 bis 7 Millionen Franken kosten würden, wollte Implenia vom Geschäft zurücktreten. «Wir mussten Lösungen finden, damit das Geschäft zustande kommt, und da haben wir eine leichte Reduktion des Landpreises vorgeschlagen», sagt Gemeindeammann Isler. Diesem Geschäft stimmte die Bergdietiker Gemeindeversammlung im November 2011 zu.

Auch günstige Wohnungen
Er sei froh, so Isler, dass sich Implenia bereit erklärt habe, auch kostengünstige Wohnungen zu bauen. Wichtig sei der Gemeinde auch, sagt der Gemeindeammann, dass die Bauarbeiten – sprich Baulärm und Verkehr – die Anwohner möglichst wenig belasten werden. Daher habe der Gemeinderat ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet, über das man die Anwohner an zwei Informationsveranstaltungen informiert habe. Dieses sei sehr positiv aufgenommen worden.

Quelle: Limmattaler Zeitung vom 15. August 2012 (Bettina Hamilton-Irvine)


Endlich kann das Land «Rai» verkauft werden (Bericht vom 29. Nov. 2011)

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