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1. Juli 2015

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Bergdietikon hat eine neue Wohnzone

Es herrschte fast schon Dorffest-Stimmung an der vorgestrigen Gemeindeversammlung in Bergdietikon: 166 Stimmberechtigte waren der Einladung in das Festzelt beim Gemeindehaus gefolgt. 12 Geschäfte waren traktandiert, wobei das wichtigste, die Umzonung des Landes «Rai», erst am Schluss zur Abstimmung kam.
Zu Beginn der Versammlung konnte der Gemeinderat den Bürgern mit der Jahresrechnung 2014 ein «Bombenresultat» präsentieren. Dank steuerlichen Mehreinnahmen – hauptsächlich wegen nachträglich gezahlter Gewinnsteuern – weist die Rechnung einen Überschuss von rund 3,5 Millionen Franken auf. Deshalb am Steuerfuss zu schrauben, davon riet Gemeindeammann Gerhart Isler ab. Anstehende Investitionen sollten nicht durch Schulden, sondern aus eigener Kraft finanziert werden. In den nächsten Jahren stehen laut Isler zahlreiche Grossprojekte in der Gemeinde an, etwa die Sanierung des zweiten Bergdietiker Schulhauses oder die Beteiligung an der Sanierung der Kantonsstrasse. Darüber hinaus müsse Bergdietikon mit dem neuen kantonalen Finanzausgleich ab 2017 deutlich mehr Ausgleichszahlungen leisten, warnte Isler. Die «Gmeind» segnete die Jahresrechnung grossmehrheitlich und ohne Gegenstimmen ab.

900’000 an Krediten genehmigt
Ebenfalls wurden Schlussabrechnungen für diverse Bauprojekte im Bereich der Wasserversorgung und der Entwässerung durchgewinkt. Die Stimmberechtigten hatten auch über drei neue Kredite zu befinden: So sollen die Risse auf den Gemeindestrassen saniert werden, die Sanierung des Schulhauses 2 projektiert sowie verschiedene Leitungen, die Entwässerung und die Beleuchtung an der erneuert oder erweitert werden. Die Kredite in der Höhe von insgesamt mehr als 900’000 Franken wurden von der Gemeindeversammlung kommentarlos genehmigt.

Ein Drittel stimmte dagegen
Zu zahlreichen Voten führte anschliessend jedoch die seit Jahrzehnten angedachte und vom Gemeinderat empfohlene Umzonung des Landes «Rai». Das rund 33’000 Quadratmeter grosse Hanggebiet liegt zwischen dem oberen und dem unteren Teil Bergdietikons. Einer der Bürger äusserte Bedenken, die Gemeinde werde mit «riesigen Überbauungen» im «Rai» seinen ländlichen Charakter verlieren. Ein anderer sah mit Flachbauten am Hang das Dorfbild in Gefahr. Gemeindeammann Isler versuchte, die Bedenken zu zerstreuen: «Mit der Umzonung wird noch keine Überbauung bewilligt.» Zudem sei Bergdietikon eine der am wenigsten dicht besiedelten Gemeinden im Kanton. Mit der Umzonung des «Rai» ermögliche die Gemeindeversammlung ein kontrolliertes Wachstum der Gemeinde.

Gänzlich konnte Isler die Skepsis an der Umzonung allerdings nicht beseitigen: Das Geschäft wurde mit 89 Ja-Stimmen zwar angenommen, 58 Anwesende lehnten die Umzonung aber ab. Über das Geschäft ist noch nicht abschliessend entschieden: Weil an der Gemeindeversammlung weniger als ein Fünftel aller Bergdietiker Stimmberechtigten anwesend waren, untersteht der Entscheid, wie alle anderen Beschlüsse der Versammlung, dem fakultativen Referendum.

Zu einer längeren Diskussion führte im Anschluss das einst geplante, aber nicht realisierte Seniorenzentrum Hintermatt. Die Zusammenarbeit mit der mit dem Projekt betrauten Oasen Holding sei aufzulösen, forderte ein Bürger und schlug der Gemeindeversammlung eine Überweisung des Geschäfts an den Gemeinderat vor. Die Überweisung wurde mit 75 Stimmen gutgeheissen. Nun muss der Gemeinderat bezüglich dem Seniorenzentrum noch einmal über die Bücher.

Limmattaler Zeitung vom 1. Juli 2015 (Tobias Hänni)

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