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6. Mrz 2017

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Prominenz in sozialer Mission

Hanns und Batrice Bachlechner luden am Samstag zur Vernissage der Knstlerin Idlette Villiger und zur Verleihung des Friedenspreises «Flame of Peace»an den Arzt Christian Hort ein. Gekommen sind europischer Adel und lokale Politprominenz. Damit zeigten sie einmal mehr wie Kunst und soziales Engagement eine gewinnende Kooperation eingehen knnen.

Adlige und Politiker

Zu dem Anlass kam die lokale Politprominenz, wie der Dietiker Kantonsratsprsident Rolf Steiner (SP) und Badens Stadtammann Gerri Mller (Grne), aber auch Vertreter des europischen Adels wie das Ehepaar Herta Margarete und Sandor von Habsburg Lothringen, der der Grossneffe von Kaiser Franz Joseph I und Kaiserin Elisabeth (Sissi) ist. Er ist dadurch auch mit Queen Elizabeth II verwandt und Nachkomme in der achten Generation von Katharina der Grossen von Russland. Die beiden fungieren als Prsidentin und Vizeprsident des seit 2003 bestehenden Friedenspreises «Flame of Peace». Am Samstagabend berreichten sie Hort den Preis fr sein soziales Engagement.

«Die Flamme des Friedens wird berreicht an Menschen die Verantwortung tragen fr Menschen, Lnder, Vlker, Kulturen, Natur und Umwelt», erklrte die Prsidentin. Seit 2008 setzt sich Christian Hort fr das Hilfsprojekt «Water for Life» ein. Pro Jahr werden durch das Programm rund fnf bis zehn wartungsarme Wasserfiltersysteme in Thailand gebaut. Damit haben Kinder Zugang zu sauberem Wasser und mssen der Schule nicht aufgrund von Krankheit fernbleiben. «Das Projekt prgt mich, die Dankbarkeit der Kinder ist unbezahlbar», sagte Hort.

Durch Bilderkauf Gutes tun

Bezahlbar sind die Bilder fr die Auktion zugunsten von Horts Hilfsprojekt. Insgesamt kamen 6800 Franken zusammen. Fr ein abstraktes Gemlde der Knstlerin Eli Armati wurde mit 3000 Franken am meisten geboten. «Dieser Abend zeigt, wie Kunst, Kultur und privates Engagement Menschen von berallher fr etwas Gutes zusammenbringen und zur Friedensfrderung beitragen knnen», sagte Stadtammann Mller. Und Steiner: Der Anlass fhre vor Augen, wie lokales Engagement ber die Grenzen bis nach Thailand Frchte trgt.

Als berraschung verliehen von Habsburg Lothringen den Galeristen Hanns und Batrice Bachlechner die Verdienstmedaille in Gold, mit Trageerlaubnis des Verteidigungsministeriums der Republik sterreich, fr ihr Engagement als Botschafter des Friedenspreises. In seiner Ansprache zeigte Hanns Bachlechner seine philosophische Haltung: «Menschenwrde ist mit Menschenrechten, aber auch Menschenpflichten verbunden. Freiheit macht ohne Orientierung keinen Sinn. Und Tradition ist der Schutz gegen die Diktatur des unerprobten Zeitgeistes», so der Galerist.

Den Bogen zur Kunst spannte Bachlechner gekonnt pointiert: «Idlette Villigers Kunst ist in Form gebrachte Gefhle, und fr Gefhle braucht es keine Kunstexperten, denn dafr ist jeder selbst Experte.» Mit dieser Aufforderung waren die rund 150 Gste eingeladen, die Bilder und Skulpturen an der Vernissage selbst zu ergrnden, darunter Gemlde mit den Titeln «Die Beladene», «Buch – halb gelesen», «Frhling Ahnung 1 und 2» oder «Sonntag im Park». «Die Titel stammen meist von meiner guten Freundin und Sopranistin Maria-Christina Fernandez», verriet Villiger. Fernandez und die Saxofonistin Selina Brcker untermalten den Abend mit ihrer Musik. Am Schluss waren alle eingeladen, an der Party zum 65. Geburtstag von Hanns Bachlechner mitzufeiern.

Die Ausstellung von Idlette Villigers Werken in der Bachlechner-Galerie dauert noch bis zum 23. April.

Bild (von links): Hanns Bachlechner, Sandor und Herta Margarete von Habsburg Lothringen, Batrice Bachlechner und der ausgezeichnete Christian Hort mit Preis.

Limmattaler Zeitung vom 6. Mrz 2017 (Ly Vuong, Text + Bild)

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