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27. November 2020

Alles i.O. mit dem H2O

Untersuchungsbericht Trinkwasser

Die eidgenössische Verordnung über Trink-, Quell- und Mineralwasser (Art. 5) verpflichtet die Wasserversorgungen, ihre Konsumenten über die Qualität des Trinkwassers regelmässig zu informieren. Die Gesetzgebung verlangt, je nach Grösse einer Wasserversorgung, eine gewisse Anzahl bakteriologischer und chemischer Untersuchungen des Trinkwassers. In unserer Gemeinde werden unter dem Jahr und zu verschiedenen Jahreszeiten Proben aus dem Trinkwasser entnommen und in einem Labor ausgewertet. Alle Wasserproben im Jahr 2020 entsprachen den mikrobiologischen Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung.

Seit Beginn dieses Jahres ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, die den Wirkstoff Chlorothalonil enthalten, verboten. Mit diesem Verbot hat das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) die wichtigste Massnahme ergriffen, um eine Belastung des Trinkwassers durch Abbauprodukte von Chlorothalonil zu reudzieren. Hintergrund des Verbots ist eine Neubewertung von Chlorothalonil, die im Jahr 2019 durch die zuständigen Bundesstellen stattgefunden hat. Neu gelten sämtliche Abbauprodukte von Chlorothalonil als relevant.

Die Wasserversorgung Bergdietikon überwacht laufend die Qualität des Trinkwassers. Zusätzlich zum bereits untersuchten Abbauprodukt Chlorothalonilsulfonsäure (R417888) werden neu weitere Abbauprodukt mit der Bezeichnung R471811 und SYN507900 überwacht. Dies auch zur Beobachtung des Rückgangs der Konzentration im Trinkwasser. Erste Messungen zeigen, dass die Grenzwerte für die Abbaustoffe R417888 sowie SYN507900 eingehalten werden können. Der Grenzwert von R471811 wird leicht überschritten.

Es ist davon auszugehen, dass leicht erhöhte Mengen des Abbauprodukts R471811 im Bergdietiker Trinkwasser vorhanden sind. Beim Chlorothalonil-Abbauprodukt R471811 handelt es sich allerdings um einen Stoff, der nicht dieselben Eigenschaften aufweist wie die Ausgangssubstanz. R471811 ist nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht als krebserregend eingestuft.

Wird der Grenzwert an Chlorothalonil-Metaboliten überschritten, bedeutet dies noch keine Gefahr für die Gesundheit. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass auch Trinkwasser mit mehr als 0,1 μg/l Chlorothalonil-Metaboliten bedenkenlos getrunken werden kann. Detaillierte Informationen zum Thema Chlorothalonil können auf der Homepage des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches eingesehen werden.

Die Gesamthärte des Trinkwassers in französischen Härtegraden beträgt 30–34° fh (in deutschen Härtegraden 17–19° dh oder 3.2–3.5 mmol/Liter). Dies entspricht der Einstufung ziemlich hart bis hart.

Das Wasser stammt aus drei Quellen und einer Grundwasserfassung, wo es vor der Einspeisung ins Netz mittels einer UV-Anlage behandelt wird. Zusätzlich kann bei Bedarf Grundwasser von Dietikon und vom Wasserverbund Mutschellen bezogen werden.

Gemeindekanzlei Bergdietikon

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