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Mehr Präsenz zum Schutz des Egelsees
Gemeinde verstärkt Sicherheitsdienst im Naturschutzgebiet
Mit den warmen Sommertagen zieht es wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher an den Egelsee – ein beliebtes Naherholungsgebiet und zugleich ein wertvolles Naturschutzareal. Doch die steigenden Besucherzahlen bringen auch Herausforderungen mit sich: Immer wieder fehlt es Einzelnen am nötigen Respekt gegenüber der sensiblen Natur. Um dem entgegenzuwirken, hat die Gemeinde ihre Schutzmassnahmen verstärkt.
Seit dem Pfingstwochenende ist zusätzlich zum regulären Aufsichtsdienst die BGS Safety Group GmbH aus Bergdietikon im Einsatz. Der Sicherheitsdienst unterstützt den langjährigen Egelsee-Aufseher Ruedi Vogel, dessen Präsenz vor Ort bereits seit Jahren für Ordnung sorgt. Rund 150 Kontrollgänge pro Jahr führt Vogel durch – bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten.
Der Einsatz der Sicherheitskräfte ist in erster Linie präventiv gedacht. Ziel ist es, die Besucherinnen und Besucher freundlich, aber bestimmt auf die geltenden Regeln hinzuweisen und so das empfindliche Gleichgewicht im Naturschutzgebiet zu bewahren.
Aufsicht mit vielfältigen Aufgaben
Die Arbeit von Ruedi Vogel ist vielseitig und umfasst unter anderem:
- Aufräumen und Instandhalten der Feuerstellen sowie der Wege
- Auskunft geben über das Naturschutzgebiet und die Fischereibestimmungen im Egelsee
- Sensibilisierung von Hundehalterinnen und Hundehaltern für die ganzjährige Leinenpflicht – diese gilt ausdrücklich auch für kleine und vermeintlich „brave“ Hunde
Wer Fragen hat oder einen Hinweis melden möchte, kann Ruedi Vogel direkt unter Telefon 079 639 08 06 kontaktieren.
Klare Regeln für alle Besucher
Um die Natur langfristig zu schützen und gleichzeitig allen Erholungssuchenden ein angenehmes Erlebnis zu ermöglichen, gelten am Egelsee klare Vorschriften. Die wichtigsten im Überblick:
- Auf den Wegen bleiben: Das Betreten von nicht markierten Flächen ist untersagt
- Feuer nur an offiziellen Feuerstellen: Insgesamt stehen sieben ausgewiesene Plätze zur Verfügung
- Baden erlaubt – aber ohne Hilfsmittel: Gummiboote, Luftmatratzen oder andere Schwimmhilfen sind nicht gestattet
- Leinenpflicht für Hunde: Diese gilt ganzjährig im gesamten Gebiet
- Fahrverbote beachten: Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen
- Betretungs- und Nutzungsregeln einhalten:
- Das Befahren des Gebiets mit Mtorrädern, Mopeds oder Motorfahrrädern ist verboten
- Auch Reiten ist im Schutzgebiet nicht gestattet
- Sauberkeit bewahren: Abfälle dürfen nur in den vorgesehenen Sammelstellen entsorgt werden
- Picknick und Aufenthalt: Nur an den ausgewiesenen Rast- und Feuerstellen erlaubt
Appell an die Eigenverantwortung
Der Gemeinderat betont, dass der Schutz des Egelsees letztlich in der Verantwortung aller liegt. Die verstärkte Präsenz des Sicherheitsdienstes soll unterstützen – entscheidend ist jedoch das Verhalten jeder einzelnen Person vor Ort.
„Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern herzlich, die sich an die Regeln halten und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres einzigartigen Naturschutzgebietes leisten“, so Claudio Giovanoli, Gemeinderat / Ressort Natur-/Landschaftsschutz.
Mit Rücksicht, Respekt und etwas Aufmerksamkeit bleibt der Egelsee auch in Zukunft ein Ort der Erholung – für Mensch und Natur.