Navigieren in Bergdietikon

Ausgezeichnetes Obst vom Apfel-Meister

Udo Jürgens meinte: «Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an.» Fredy Boll, der weitherum bekannte Most-König aus Bergdietikon, ist inzwischen 88 und hat immer noch Spass am Äpfelpflücken.

Fredy Boll aus Gwinden beschäftigt sich mit seinen 88 Jahren immer noch aktiv mit seinem Obst, nichts kann ihn bremsen. Auch wenn er in der Apfelsaft-Szene nicht mehr an Wettbewerben teilnimmt – sein Most schmeckt immer noch herrlich.

Fredys Äpfel und Birnen sind vom Feinsten. Für einen guten Apfelkuchen gibt es nichts Besseres als seine Boskop. Immer noch verkauft Fredy Boll seine Früchte direkt vom Hof. Die Ernte in diesem Jahr ist im vollen Gange, und die Qualität ist wunderbar. Viele kennen auch Fredys Schnäpse: der Williams, der Kirsch, der Gravensteiner, seine Quitten. Mit seiner Geheimmischung sind sie sehr speziell – speziell gut, vor allem!

Bestens bekannt sind auch seine Kirschen: gross, knackig und wunderbar süss. Wie macht er das bloss? Für ihn ist wichtig, nur gute Qualität zu produzieren, die Bäume zu hegen und zu pflegen. Noch schneidet er im Winter praktisch alle Bäume alleine. Er kennt seinen Obst, er weiss, wann was zu machen ist.

Die Baumpflege beginnt im Winter

All das erfordert viel Arbeit und Schweiss. Das beginnt bereits im Winter. Alle Bäume müssen so geschnitten werden, dass Licht und Sonne bis ins Innere des Baums vordringen. Nur so können alle Früchte gross, reif und aromatisch auswachsen. Dank vielen Helfern kann Fredy Boll seine Früchte weiter pflegen und vermarkten. 

Wir hoffen, dass dieses qualitativ einmalige Obst und der wunderbare Süssmost aus Gwinden noch viele Jahre erhältlich sind. Nutzen Sie doch diese Gelegenheit und versorgen Sie sich ebenfalls direkt ab Hof. Und wenn sie Glück haben, wird Fredy Ihnen dabei eine seiner zahlreichen Geschichten erzählen. 

Seinen Rebberg hat er mittlerweile in andere Hände übergeben, und Mike Grendelmeier hat viel von seinen Erfahrungen profitiert und die Gwindener Weine mit einer eigenen Note versehen. Vor allem der Rosé ist süffig.

Wir wünschen Fredy Boll für die Zukunft alles Gute. Ein grosses Dankeschön für seinen unentwegten Einsatz. Möge seine fröhliche Art uns noch lange Zeit erhalten bleiben.

Redaktion 
Werni Weibel