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Geschichte
Geschichtskarte Bergdietikon
Erkunden Sie die Vergangenheit und Gegenwart der Gemeinde Bergdietikon über die Online-Geschichtskarte. Alle sehenswerten oder geschichtsträchtigen Orte der Gemeinde sind auf einer interaktiven Karte erfasst. Ganz intuitiv können Sie sich durch die Orte und die Zeit klicken. Zu jedem Ort gibt es spannende Informationen oder Geschichten zu lesen. Es gibt Filter- und Volltext-Suchfunktionen, damit die Informationen schnell gefunden werden können. Das Online-Museum Bergdietikon ist einzigartig mit der Einbindung einer solchen Geschichtskarte.
Geschichtskarten sind Karten, welche historische Ereignisse, Orte und Personen über die Geodaten in Beziehung bringen. Sie verdeutlichen die Auswirkungen auf die Region über die Zeitschiene. Die Geschichte der Ortschaft Bergdietikon wird demnach über eine Karte erzählt. Damit dies möglich ist, wurden alle Gegenstände, Bilder und Informationen über Bergdietikon und deren Bewohner, kartographiert und damit in geografischen sowie zeitlichen Zusammenhang gebracht.
| 22. November 1122 | Erste dokumentierte Transaktion (Konrad Freiherr von Sellenbüren schenkt seinen Besitz dem Kloster Engelberg) |
| 1247 | Papst Innocentius bestätigt dem Kloster Wettingen den Besitz des Gutes in «Seguinden» (Gwinden) |
| 17. Oktober 1259 | Graf Rudolf von Habsburg verkauft seinen Besitz in Dietikon und auf dem Berg für 540 Gulden an das Kloster Wettingen (er hatte den Brautschatz der Gräfin Hedwig verpfändet …) |
| 17. Jahrhundert | Schwierigkeiten beim Kloster, viele Güter werden verkauft |
| 1637 | Erste Schule im Eichholz. Entschädigung: Herberge, Futter für ein Haupt Vieh und 16 Gulden plus 16 Gulden vom Almosenamt Zürich. Dietikon wollte keine reformierte Schüler und bestrafte die Bergler mit höheren Zehntenabgaben |
| 1780 | Volkszählung zeigt für das heutige Gemeindegebiet eine Sammlung von zwei Weilern und zwölf Höfen mit 31 Häusern mit 49 Stuben und 47 Haushaltungen. Diese waren bewohnt von 73 Männern, 90 Söhnen, 75 Weiber, 89 Töchter, 16 Knechte und 12 Mägde. Die bearbeiteten 358 Juchart Wiesen, 687 Juchart Acker, 37 Juchart Reben und hatten 50 Stiere, 80 Kühe, 3 Kälber, 30 Pferde, 52 Schweine, einige Gänse und Hühner sowie 55 Bienenvölker |
| 1798 | «Berggemeinde ob Dietikon» wird selbstständig |
| 1802 | Eingabe mit der Gemeinde Dietikon zwecks Zuschlag zum Kanton Zürich |
| 1803 | Mediation – trotz gegenteiligen Bitten Zuteilung zum Kanton Aargau |
Ausführliche Geschichte von Franz Wiehl und Hermann Dunkel

Zeichnung des Hofes Baltenschwil: Die stark feuergefährdeten, mit Stroh gedeckten Dächer waren weit verbreitet. Der junge Kanton Aargau stellte 1806 den Neubau und die Reparatur von Strohdächern unter Strafe, weshalb dieser Dachtyp nach und nach aus der Landschaft verschwand.

Zehntenplan von Gwinden um 1600: Korn-, Hafer- und Brachzelgen weisen auf die Dreifelderwirtschaft hin.
Bilder aus «Grenzen überschreiten» von Patrick Zehnder. Dieses Buch zur Geschichte von Bergdietikon finden Sie im Online-Schalter. Weitere interessante Informationen finden Sie im Ortsmuseum.