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Zwei erlebnisreiche Tage im Appenzellerland
An dieser Bergturnfahrt gab es für den Sportverein ordentlich Höhenmeter zu bewältigen. Ob mit dem Bike oder zu Fuss: Die unerschrockenen Männer und Frauen hatten sich einiges vorgenommen.
Voller Vorfreude auf zwei erlebnisreiche Tage im Appenzellerland machte sich die Gruppe mit dem Zug auf den Weg nach Urnäsch. Martin und Patrizia Bräm transportierten die E-Bikes sowie das einzige Bio-Bike mit einem kleinen Lastwagen der Familie Bräm von Dietikon nach Urnäsch. Dort angekommen strahlte dem Sportverein überraschenderweise bereits die Sonne entgegen, sodass alle rasch von den langen in die kurzen Hosen wechselten und sich in zwei Gruppen aufteilten: in die Biker und die Wanderer.
Während sich die Biker auf ihre anspruchsvolle Route machten, starteten auch die Wanderer ihre Tour Richtung Hochalp. Gleich zu Beginn hatten beide Gruppen ordentlich Höhenmeter zu bewältigen. Die elektrische Unterstützung erwies sich für die Biker als wertvoll, während der Bio-Biker die steilen Auf- und Abstiege auf unwegsamen Wegen mit viel Muskelkraft meisterte. Auch die Wanderer lernten das abwechslungsreiche Gelände mit seinen schmalen Pfaden und offenen Weiden rasch kennen – stets begleitet von eindrücklichen Ausblicken.
Mit herrlicher Aussicht belohnt
Nach einem kurzen Boxenstopp auf einer Anhöhe ging es für alle weiter über typisch appenzellische Gegenanstiege und Abfahrten. Der Bio-Biker hatte unterwegs jedoch Pech: Während der Mittagspause machte ein technischer Defekt am Bike eine Rückkehr nach Urnäsch nötig. Die übrigen Teilnehmenden verpflegten sich aus den Rucksäcken und machten sich – wandernd oder fahrend – an den langen Aufstieg zur Hochalp. Oben angekommen wurden beide Gruppen mit einer wunderbaren Aussicht bis zum Bodensee belohnt.
Am Abend erreichten sie die Unterkunft auf dem Kronberg. Dort erwartete sie ein feines Nachtessen, bei dem sie die Eindrücke des Tages austauschten. Anschliessend liessen sie den Abend in gemütlicher Runde ausklingen – ein gelungener Abschluss nach einem anspruchsvollen ersten Tag.
Nach einer stürmischen Nacht begann der Sonntag mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Das Wetter war bewölkt, aber trocken – ideale Bedingungen für den zweiten Tag. Während die Biker ihre nächste Etappe in Angriff nahmen, wagte ein Teil der Wandergruppe den steilen Abstieg vom Kronberg zu Fuss. Die übrigen Wanderer fuhren mit der Gondel ins Tal und begannen dort ihren Aufstieg zum Restaurant, wo sich die gesamte Gruppe zum gemeinsamen Mittagessen wieder traf.
Ausklang in der Brauerei
Am Nachmittag wanderten alle Wanderer gemeinsam direkt hinunter nach Appenzell. Die Biker setzten ihre Tour hingegen fort und statteten unterwegs der traditionsreichen Appenzeller Chilbi einen Besuch ab, die mit ihren nostalgischen Attraktionen und ihrem besonderen Charme jedes Jahr zahlreiche Gäste anzieht.
Später trafen sich Wanderer und Biker wieder in Appenzell und besuchten gemeinsam die Brauerei Locher, wo sie den gelungenen Ausflug in entspannter Runde ausklingen liessen. Anschliessend genoss die ganze Gruppe noch die wärmende Sonne und verlud gemeinsam die Bikes, bevor sie die Heimreise antrat.
So gingen zwei abwechslungsreiche, landschaftlich eindrucksvolle und zugleich anspruchsvolle Tage zu Ende, die sowohl den Bikern als auch den Wanderern viel abverlangten – und allen unvergessliche Eindrücke aus dem Appenzellerland schenkten.