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Spaghettata in der Kirche
Mit einem geselligen Pasta-Fest bedankte sich die Reformierte Kirche bei ihren Helfenden und Mitarbeitenden. Marcel Wittwer, der Präsident der Kirchenpflege, erklärte nicht nur, weshalb die Kirche wie ein Jenga-Turm ist, sondern er durfte auch zu einem ganz speziellen Jubiläum gratulieren.
Am Freitag, 7. November, am Abend sah es in der Kirche aus, als stehe ein Fest auf dem Programm: schön gedeckte und dekorierte Tische, und im Unterrichtszimmer Tische für ein Buffet. Ja, wirklich, es gab ein Fest. Die Reformierte Kirche Bergdietikon hat sich bei Helfenden und Mitarbeitenden mit einer Spaghettata bedankt.
Eine fröhliche Runde von über dreissig Personen genoss um 19 Uhr zuerst den Apéro mit einem Gläsli Weisswein oder Orangensaft. Der 11er-Club Dietikon hatte für uns gekocht, und wir wurden mit einem feinen Essen verwöhnt. Der Nüsslisalat mit Ei wurde sogar serviert. Danach wurde das Buffet eröffnet, und die Hungrigsten standen natürlich sofort vor den Spaghetti. Und wie immer, wenn mehrere Personen zusammen sind, geht es ziemlich lustig und lärmig zu und her – aber plötzlich wird es ruhiger. Das ist dann der Moment, wo jeder einen vollen Teller feiner Spaghetti mit einer, zwei oder drei Saucen vor sich hat.
Der Turm hält auch mit ein paar Lücken
Nach dem Hauptgang ergriff Marcel Wittwer das Wort. Er verglich die Kirche mit dem Holzturmspiel «Jenga»: Auch wenn irgendwo ein Balken entfernt wird, fällt nicht gleich alles zusammen. Es wackelt vielleicht, aber trotzdem kann weitergebaut werden. Durch den Glauben an Gott und Jesus Christus hält der Turm. Es kann immer weiter gebaut werden – auch wenn es vielleicht einmal Lücken gibt –, weil es immer viele Mitwirkende in den Kirchgemeinden gibt. Deshalb geht ein ganz besonderer Dank an die Helferinnen und Helfer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch an deren Partnerinnen und Partner, die im Hintergrund auf eine andere Weise mithelfen, dass der Turm nicht zusammenfällt.
Danach wendete sich Marcel Wittwer mit lieben Worten und einem Präsent an unsere Jubilare:
Irene Steiger: mit viel Herzblut in der Kirchenpflege, die absolut schnellste Protokollschreiberin, Organisatorin für das leibliche Wohl unserer Gäste und Besucher und zuständig für die Seniorenarbeit. Sie durfte ihr 10-jähriges Jubiläum feiern.
Hansjörg Weltin begleitet seit 20 Jahren mit Passion unsere Gottesdienste an der Orgel und ist immer da, wenn wir ihn brauchen.
50 Jahre im Dienst der Kirche
Silvia Ruch begann 1975 als Sonntagsschullehrerin, dann beteiligte sie sich in der Kirchenpflege und übernahm nach einiger Zeit das Präsidium. Seit langem ist sie Mitglied der Synode der Reformierten Kirche, was sie immer noch mit sehr viel Engagement macht. Und seit einigen Jahren ist sie Teil des Krippenaufbauteams. Wie man schon von dieser langen Liste vermuten kann, ist sie seit ein paar Jährchen sehr aktiv: Es sind unglaubliche 50 Jahre (!), die Silvia in unserer Kirche mitwirkt. Marcel überreichte ihr eine schöne Orchidee, die sie hoffentlich lange an ihr goldenes Jubiläum erinnert.
Die Kirchenpflege dankte den Jubilaren für den grossen Einsatz zugunsten unserer Kirche.
Nach dem Dessert und dem Kaffee löste sich die grosse Runde nach und nach auf, und wir von der Kirchenpflege konnten auf einen gelungenen Abend zurückschauen.
Für die Kirchenpflege
Patrizia Bleiker