Navigieren in Bergdietikon

Benjeshecke herausgeputzt

Beim letzten Einsatz an der Benjeshecke galt es, die von uns dort vor wenigen Jahren aufgehängten Nistkästen zu säubern. Das Spannendste daran war natürlich das Öffnen der Kästen, um zu sehen, ob ein Vogel darin sein Nest gebaut und gebrütet hatte.

Bild: zVg

Zehn Nistkästen plus ein Eichhörnchenkobel wurden im letzten Dezember von Überresten von Nestern sowie Milben und anderen Parasiten befreit. Jeder Kasten wird dafür vom Baum geholt, ausgefegt und dann mit einem Brenner desinfiziert. So macht man ihn wieder attraktiv für die nächsten Brutvögel.

Wir hingen alle gebannt mit unseren Köpfen über jedem Kasten, und das Öffnen wurde entweder mit einem «Oooh!» wie «Schade!» oder einem «Aaah!» wie «Toll!» begleitet.

Immerhin waren in vier der zehn Vogelkästen Nester zu sehen, teilweise noch mit einem Ei im Gelege. Natürlich waren wir etwas enttäuscht, dass nur knapp die Hälfte genutzt wurde, aber wir vermuten, dass die Ausrichtung der leeren Kästen nicht ganz stimmte bzw. die Anflugschneise zu stark zugewachsen war. Aus diesem Grund haben wir sie an passenderer Stelle wieder neu aufgehängt.

Wir freuen uns jetzt schon auf das Säubern im nächsten Jahr, wo wir dann hoffentlich sagen können: «Zehn von zehn!»

Ach, und übrigens: Der Eichhörnchenkobel wurde auch bewohnt – von einer Spinne.