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Pfadis in der Pilotenschule
Ein Zeltplatz mit wunderschöner Aussicht, malerische Sonnenuntergänge und viele weitere Höhepunkte machten auch dieses Sommerlager unvergesslich. Aufgrund heftiger Turbulenzen musste die «Pilotenschule» allerdings vorzeitig abgebrochen werden.
Hoch über Niderweningen, direkt unter dem Wald, welcher die Lägern bespannt, fand sich die Pfadi Limmattal dieses Jahr für das zweijährliche Sommerlager wieder. Allerdings war das noch nicht hoch genug, denn mit dem diesjährigen Lagermotto, der Pilotenschule, wollten wir hoch hinaus. Begleitet von Andi Absturz und seinen Kumpanen verbrachte die Pfadi eine Woche auf einem wunderschönen Zeltplatz mit bester Aussicht Richtung Westen. Dementsprechend durften wir jeden Abend wunderschöne Sonnenuntergänge geniessen.
Neben der technischen Ausbildung zum Pilot und ausführlichen Schulungen in der Pfaditechnik wurde natürlich auch der Bewegungsdrang aller Teilnehmenden gestillt. Besonders gut ging dies in der Badi, die aufgrund der grossen Hitze und Trockenheit gleich zweimal während des Lagers aufgesucht wurde. Der Weg zur Badi führte am Mittwoch quer über die Lägern, bevor wir das Hallenbad Tägi in Wettingen erreicht haben. Die Abkühlung im Wasser war wohlverdient!
Doch mit der Badi allein war die Hitzewelle, die uns während dem Lager begleitet hat, nicht vollständig bekämpft. Während es am Morgen und Abend angenehm warm war, wurde die Hitze ab dem Mittag bis zum späteren Nachmittag beinahe unertäglich. Zum Glück konnten wir unter dem Sarasani in den Schatten flüchten. Zusätzlich wurden regelmässig Trinkpausen eingelegt, und es wurde eine Rekordmenge an Wasser getrunken. Es erinnerte daran, als wäre man vor der Flughafenkontrolle und muss noch kurz die Wasserflasche leeren, bevor man durch den Scanner geht.
Das heisse Traumwetter begleitete uns jedoch leider nicht durch das ganze Lager. In der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag erlebten wir heftige Turbulenzen. Nicht nur der Sarasani wurde beschädigt, sondern auch einige Zelte erlitten nennenswerte Schäden. Dies veranlasste uns dazu, die Nacht in der Scheune zu verbringen. Es stellte sich heraus, dass die Zeltschäden zu weit verbreitet waren, um das Lager fortzusetzen. Deshalb wurde die Pilotenschule leider ein Tag früher als geplant beendet.
Trotz des frühzeitigen Schlusses erlebten wir ein tolles Lager und konnten unsere Pilotenausbildung erfolgreich abschliessen. Wir freuen uns bereits auf das nächste Lager!