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Die freundliche Hexe hatte es in sich
Die Schatzsuche 2026 des Familienvereins führte Familien auf Märchenspuren durch Bergdietikon.
Es gibt Anlässe, die gehören in Bergdietikon einfach zum Jahresprogramm. Die Schatzsuche des Familienvereins ist einer davon. Auch in diesem Jahr machten sich am Sonntag, 30. August, zahlreiche Familienteams auf den Weg – bei herrlichem Spätsommerwetter und mit einer wichtigen Frage im Gepäck: Wo ist der Schatz versteckt?
Start und Ziel befanden sich beim Katholischen Pfarreizentrum im Schlittental. Bereits vor dem Start wurde dort eifrig diskutiert, gegessen und getrunken. Das Küchenteam unter der Leitung von Pascal sorgte mit Pommes, Bratwürsten und vor allem mit dem beliebten «Familienverein-Burger» für die nötige Stärkung. Frisch, knackig und gluschtig – da fiel es manchen wohl nicht ganz leicht, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen.
Dann aber hiess es: Start frei! Die Route führte vom Pfarreizentrum über Baltenschwil weiter zur Finnenbahn in der Grunsche und entlang der Reppisch. Eine schöne Strecke, die einmal mehr zeigte, wie viele abwechslungsreiche Ecken Bergdietikon zu bieten hat.
Märchenwissen war gefragt
An zwölf Posten warteten Fragen auf die Schatzsucher. Die Antworten lieferten jeweils einen Buchstaben für das gesuchte Lösungswort. Das diesjährige Thema hatte es allerdings in sich: Gefragt waren Kenntnisse aus den Märchen der Gebrüder Grimm und von Hans Christian Andersen. Ein kleiner Ausreisser führte zudem ins «Dschungelbuch».
Was früher vielleicht zum Allgemeinwissen gehörte, sorgte diesmal bei einigen Teams für Stirnrunzeln. «Wie war das schon wieder?» und «Das kenne ich doch …» dürfte an den Posten nicht selten zu hören gewesen sein. Zum Glück waren die Smartphones dabei – und so konnte die eine oder andere knifflige Märchenfrage mit einer kurzen Google-Recherche doch noch geklärt werden.
Vielleicht ist genau das aber auch das Schöne an der Schatzsuche: Für einmal standen nicht TikTok, Streaming und Computerspiele im Mittelpunkt, sondern Geschichten, die viele Eltern und Grosseltern noch aus ihrer eigenen Kindheit kennen.
«Knusper, knusper, knäuschen …»
Besonders märchenhaft wurde es bei der freundlichen Hexe. Ihr Flug mit dem neuen Hexenbesen war offenbar nicht ganz nach Plan verlaufen, und so benötigte sie dringend Hilfe. Hänsel und Gretel konnten ihr dabei leider nicht weiterhelfen.
Die Hexe stellte deshalb eine eigentlich ganz einfache Frage:
«Knusper, knusper, knäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen?»
Die erwartete Antwort?
«Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.»
Eigentlich ganz einfach – oder? Nicht für alle. Einige Schatzsucher mussten doch eine Weile überlegen. Da stellt sich die Frage: Hätten Sie die Antwort gewusst? – Die Hexe und ihre Gehilfinnen jedenfalls waren auf Hilfe angewiesen.
Der Schatz ist gefunden
Am Ende musste natürlich noch der eigentliche Schatz gefunden werden. Und tatsächlich: Alle Kinder konnten ihr Säckli mit Süssigkeiten aufspüren.
Zurück beim Pfarreizentrum wurde gegessen, getrunken und über die eine oder andere knifflige Frage diskutiert. Ganz ohne richtiges Lösungswort gab es allerdings keine Ernennung zum «diplomierten Schatzsucher». (Für alle, die nicht bis zum Schluss dabei waren: Das gesuchte Lösungswort lautete «König Drosselbart».)
Die Schatzsuche ist eine schöne Tradition des Familienvereins, auf die man in Bergdietikon nicht verzichten möchte. Ein grosses Dankeschön geht deshalb an das OK und an alle Helferinnen und Helfer, die auch in diesem Jahr mit viel Einsatz und Liebe zum Detail dafür gesorgt haben, dass Familien gemeinsam einen abwechslungsreichen Sonntag erleben konnten.
Und eines darf bereits verraten werden: Auch 2027 wird in Bergdietikon wieder nach dem Schatz gesucht!
Redaktion
Werni Weibel
Übrigens: Der nächste grössere Anlass des Familienvereins ist die Seniorenweihnachtsfeier am 29. November 2026 ab 11.30 Uhr.