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Freiheit und Neutralität zum Bettag

Am 20. September, am Dank-, Buss-, und Bettag, lud die Kirche zum ökumenischen Gottesdienst. Der feierliche Anlass wurde vom Männerchor wunderbar stimmig umrahmt und mit einem Apéro im Sonnenschein beschlossen.

Bilder: Patrizia Bleiker

Seit 1832 feiert man in der Schweiz jedes Jahr diesen Gottesdienst, der als gesamtschweizerischer nichtkirchlicher Feiertag betrachtet wird. Ein Bettags-Mandat wird einmal von den zwei Landeskirchen, ein Jahr später vom Regierungsrat verfasst. In diesem Jahr war der Regierungsrat an der Reihe.

Das Hauptthema ist diesmal das friedliche Zusammenleben zwischen den Konfessionen und dem Staat. Im Mandat steht: «Eine ureigene Aufgabe unseres Staatsgefüges ist, dass die religiöse Neutralität des Staates und die Freiheit der individuellen und gemeinschaftlichen Religionsausübung gewährleistet wird.»

Zu diesem Thema haben wir unseren Gottesdienst gestaltet, Michael Jablonowski von der katholischen Kirche und ich, Maria Dóka von der reformierten Kirche. Von der Gemeinde hat Ralf Dörig, Gemeindeamman, seine Gedanken weitergegeben. Die Gemeindelieder hat unsere Organistin, Elisabeth Egle, begleitet.

Ein besonderes musikalisches Erlebnis war der Auftritt des Männerchors Rudolfstetten-Friedlisberg-Bergdietikon unter der Leitung von Liuba Chuchrova. Nach dem Gottesdienst durften wir bei strahlendem Wetter vor der Kirche den Apéro geniessen, den Irene Steiger, Patrizia Bleiker und Marcel Wittwer vorbereitet hatten.

Maria Dóka, Pfarrerin