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27. August 2018

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Die Bergler feiern ihr neues Schulhaus

Am Samstag 25. August 2018 konnte das umgebaute Schulhaus 2, auch liebevoll «gelbes Schulhaus» genannt, offiziell der Bevölkerung übergeben werden. Ziemlich genau vier Jahre nach der Einweihung des Mehrzweckgebäudes und des renovierten Schulhauses 1.

Bergdietikon durfte in den letzten Jahren einen erfreulichen Zuwachs an jungen Familien verzeichnen. Dazu beigetragen hat die hervorragende und zahlbare Tagesstruktur, die in den letzten Jahren aufgebaut worden war und innerhalb des Kantons als vorbildlich bezeichnet wird. Die demographische Entwicklung führt auch zu Wechseln im Siedlungsgebiet. Dank dem verdichteten Bauen werden Grundstücke besser genutzt. Das Projekt «Zäme i d Zuekunft», das vor acht Jahren initiiert wurde, hat die Bevölkerung zum aktiven Mitmachen und Denken eingeladen, was auch im nächsten Projekt, der Revision der Bau- und Nutzungsordnung, fortgesetzt wird.

An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 27. Februar 2017 wurde das Kreditbegehren für den Umbau des Schulhauses in der Höhe von 4,7 Mio. Franken mit grossem Mehr angenommen. In Zusammenarbeit mit der Firma Batimo Architekten SIA, Zofingen und der vom Gemeinderat eingesetzten Baukommission konnte anschliessend das Projekt ausgearbeitet werden. Die Baubewilligung erfolgte am 27. August 2017. Der Umbau begann in den Herbstferien. Während der Umbauzeit bezogen die Lehrpersonen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die Schulraumprovisorien auf dem Pausenplatz. Der Betrieb, wie auch der Umzug in die Provisorien, klappte ausgezeichnet. Hier geht ein grosser Dank an alle Beteiligten – ganz besonders an die Lehrer, die einmal mehr grosse Flexibilität zeigten!

Sportlicher Zeitplan eingehalten

Es ist offensichtlich schon bald Tradition in Bergdietikon, dass solche Projekte zeit- und kostengerecht umgesetzt werden (voraussichtlich, die Schlussabrechnung liegt noch nicht vor). Gerade bei diesem Umbau, der mit knapp 12 Monaten sportlich geplant war, ist das eine exzellente Leistung. Der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, der minutiösen Planung, der guten Arbeit aller Beauftragten und dem grossen Einsatz der Baukommission ist es zu verdanken, dass mit dem diesjährigen Schulbeginn das Haus übernommen werden konnte. Und dies nicht, wie oft in solchen Fällen, als grosse Baustelle, sondern als ein abgeschlossenes Werk. Ein Grund mehr, an dieser Stelle allen, die dazu beigetragen haben, ein grosses Dankeschön auszusprechen.

Bereits am Freitag fand anlässlich des Gewerbeapéros eine erste inoffizielle Besichtigung des Schulhauses statt. Gemeindeammann Ralf Dörig und Vizeamann Urs Emch betonten die Bedeutung dieses Umbaus und die vorbildliche Abwicklung und Realisierung des Projekts.

Am Samstag fand dann die offizielle Übergabe statt. Gemeinderätin Françoise Oklé wie auch Regula Weidenmann, Interimsschulleiterin und Schulpflegepräsidentin bis Ende Juli, waren begeistert. In der Funktion der Präsidentin hat Regula Weidenmann unzählige Stunden in dieses Projekt investiert, und das Resultat zeigt: Es war eine gute Investition. Ihr gehört ein ganz besonderer Dank.

Nach dieser offiziellen Übergabe waren nun die Räume zur Besichtigung für jedermann offen – ganz voran natürlich die Schülerinnen und Schüler, die bereits seit zwei Wochen das Schulhaus beleben. Eines aber ist klar: Alle waren sie begeistert von dem, was da entstanden ist.

Auffallend sind die vielen Details, die mit viel Herzblut vorangetrieben wurden. Die funktionelle Möblierung ist praktisch, farbig, fröhlich und auf dem neuesten Stand der Ergonomie. Ebenso überzeugen die Technik mit den neuen Wandtafeln, die Computerinfrastruktur und die neue Aufteilung für Gruppenräume und Dienstzimmer sowie für die schulische Heilpädagogik, Logopädie oder Schulsozialarbeit. Auch die neu geschaffene vierte Kindergartenabteilung ist mit viel Liebe aufgebaut worden. Das Konzept hat auch Reserven vorgesehen, die derzeit sinnvoll genutzt werden. Die Hausaufgaben bezüglich des neuen Lehrplans sind mit diesem Umbau grossmehrheitlich gelöst worden. Die Schule kann in eine tolle neue Zukunft blicken.

Vielfältiges Fest als würdiger Rahmen

Die achte Ausführung, für einmal im August und wieder an zwei Tagen, war die würdige und familiennahe Umrahmung der Schulhauseinweihung. Dass die lang anhaltende Hitzeperiode ausgerechnet vor dem Dorffäscht mit kühleren Temperaturen und mit teilweise Regenschauern unterbrochen wurde, hatte die Festlaune nicht wesentlich getrübt, was die vielen Besucher eindeutig gezeigt haben. Das grosse Familienpublikum freute sich über die Eröffnung des Schulhauses und den Chor aus Schülerinnen und Schülern, begleitet von den Kindergärtlern. Allen war die Freude an ihrem neuen Zuhause förmlich anzumerken. Eröffnet wurde das Dorffäscht mit der Besichtigung des neuen umgebauten gelben Schulhauses.

Der Dörflicharakter der aufgebauten Zelte, der Barwagen, die Blumen, Fähnchen und Lämpli und Zelte umrahmten den neu geschaffenen «Food Court» mit vielen Verpflegungsmöglichkeiten. Gut vorzustellen, dass bei einer nächsten Ausführung noch mehr Gruppierungen und Vereine die Möglichkeit packen, mit interessanten kulinarischen Überraschungen aufzuwarten. Die beteiligten Vereine waren zum grossen Teil mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden. So war beispielsweise die Dorfgemeinschaft, die mit ihrem Auftritt als «Pizzaiolos» viel Beachtung fand, um halb acht bereits ausgeschossen mit ihren Pizzen. Auch Pommes waren etwa um die gleiche Zeit ausverkauft. Andere Vereine waren nicht ganz so glücklich. Der Gluscht auf das feine Eis vom Bauernhof war bei dieser kühlen Witterung nicht so gross. Die heissen Öpfelchüechli hingegen wurden sehr geschätzt.

Schminken, Haarbändeliflechten und Haarefärben des Familienvereins waren erneut sehr beliebt. Zusammen mit dem Stand der Kinderbetreuung, der Päckli zum «Fischen» anbot, und der Naturschutzgruppe mit dem Honig und einem Bienenvolk samt Königin in einem Schaukasten, fanden die Angebote für die Kleinen regen Zuspruch. Die Degustation des Bienen-Whiskys war übrigens gegen den späteren kühlen und nassen Nachmittag höchst willkommen.

Regen zwang zum Improvisieren

Leider hat der einsetzende Regen am Nachmittag die Flanierfreude etwas gebremst. Auch dem Regen zum Opfer gefallen ist das Fussball-Dart, welches kurzfristig durch einen Jöggelikasten ersetzt wurde. Gar nicht erst ausgepackt werden konnte die Hüpfburg, die bei nassem Wetter schon der Unfallgefahr wegen gar nicht in Betrieb genommen werden konnte. Das OK hat rasch reagiert und das OpenAir-Kino in ein Turnhallenkino umgewandelt, was der Freude an den Filmen überhaupt nicht schadete. Das Programm bot trotzdem einige Highlights. Der Hindernisparcours mit Wagen der Pfadi Limmattal bereitete viel Freude.

Zu diesen Höhepunkten gehört ganz sicher auch die Aufführung unserer Ballerinas. Ingrid Fäh Stebler hat mit ihrer Tanzschule «If Zone» in Bergdietikon wiederum ein wirklich schönes Programm, wie immer themengerecht «back to school», auf die Beine gestellt. Die verschiedenen Gruppen zeigten, was sie das ganze Jahr hindurch alles gelernt hatten. Manche der Tänzerinnen waren schon mehrmals in der vollbesetzten Turnhalle an einem Fest aufgetreten, doch das Lampenfieber war natürlich trotzdem vorhanden. Was da gezeigt wurde, war einfach hammermässig gut und überzeugend! Dafür erhielten Gross und Klein langen Applaus für ihre tolle Aufführung. Dank der zeitlichen Verschiebung des Pfüdirennens konnten auch Tänzerinnen daran teilnehmen, ohne ständig auf die Frisur achten zu müssen. Eine gute Entscheidung des OKs.

Die «Pfüdis» rasen durch den Schlamm

Das Pfüdirennen gehört zu dem Programmteil, der vom Dorffäscht gar nicht mehr wegzudenken ist. Von den kleinsten bis zu den grossen gaben die Teilnehmer auf ihren Zweirädern alles, angefeuert von ihren Eltern. In drei Gruppen kämpften insgesamt 53 Mädchen und Buben um sportliche Erfolge, wobei die Kategorie «Pfüdi 1», also die Jüngsten, mit 27 Teilnehmern die stärkste war. Natürlich gehören auch Medaillen für das «Stockerl» dazu, und selbstredend Preise für alle Teilnehmer. Michael Stebler als neuer Vorfahrer hat die Gruppe heil über den Parcours gebracht. Bei seinem Einstand war die Herausforderung eines nassen Terrains gross. Stefan Ziegler als Speaker hat dafür gesorgt, dass die Zuschauer immer über den aktuellen Stand informiert waren. Nicht zu vergessen sind die vielen Streckenposten, deren wichtigste Aufgabe es war, dafür zu sorgen, dass niemand den Parcours im falschen Moment überquerte. Ebenfalls zur Tradition gehört, dass unter allen Teilnehmern am Schluss des Rennens ein lässiges Mountainbike verlost wurde. Die Gewinnerin des Velos und ihr Vater waren völlig begeistert und haben sich überschwänglich bedankt.

Seit acht Jahren wird dieser sehr vorbereitungsintensive Event von Stefan Ziegler und Françoise Oklé hervorragend organisiert. Auch an dieser Stelle für einmal ein herzliches Dankeschön an die beiden und an alle, die als Vorfahrer oder Streckenposten mitgeholfen haben.

Bergdietikon ist nicht umsonst die viertbeliebteste Gemeinde im Aargau. Das Dorffäscht 2018 darf man durchaus als höchst gelungenen Anlass bezeichnen. Ein gutes Fest mit gutem Programm und kulinarischen Höhepunkten, die Einweihung eines umgebauten Schulhauses, das allen Anforderungen einer modernen und fortschrittlichen Schule entspricht – ein Fest für Familien und junggebliebene Bergdietikerinnen und Bergdietiker, die zum richtigen Zeitpunkt auch zu feiern wissen. Was wollen wir mehr?

Werner Weibel

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