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21. November 2017

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Bezler in den Bündner Bergen

Die Fahrt ins Klassenlager

Am Montag, dem 4. September 2017, um 8.30 Uhr versammelten sich die Klassen B1a und B1b mit drei Lehrpersonen am Bahnhof Killwangen-Spreitenbach. Sie fuhren ins Klassenlager nach Graubünden. Ihr Ziel war ein kleines Dorf namens Rueun, welches zwischen Ilanz und Waltensburg liegt. Der Zug kam um 9.00 Uhr und war ziemlich voll. Nur wenige konnten sitzen. 20 Minuten später kamen sie in Zürich HB an, wo sie umsteigen mussten. Obwohl im nächsten Zug reserviert worden war, gab es ein kleines Durcheinander, bis alle ihren Sitzplatz gefunden hatten.

Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit kamen sie in Chur an, wo sie ein zweites Mal umsteigen mussten. Hier hatten sie sehr wenig Zeit. Da sie das Gleis wechseln mussten und die Rolltreppen kaputt waren, mussten sie die Koffer zuerst hochtragen und danach wieder runter. Einer hat seinen Koffer einfach runterrollen lassen, wobei ein Rad abfiel. Unten angekommen, rannten sie nun zum Zug. Gerade als alle eingestiegen waren, fuhr der Zug auch schon weg. Ein paar mussten sich durch die Zuggänge drängeln, da sie ganz vorne eingestiegen waren. Nachdem alle ihr Gepäck verstaut hatten, machten sie die Fenster auf und streckten die Köpfe hinaus. Sie unterhielten sich mit Spielen oder redeten miteinander.

Nach einer Dreiviertelstunde kamen sie in Rueun an und stiegen aus. Viele waren neugierig, wie das Haus aussehen würde. Sie waren froh, dass das Lagerhaus nicht weit vom Bahnhof entfernt stand, sodass sie ihre Koffer nicht so weit schleppen mussten. Nach drei Stunden Anreise waren sie nun endlich angekommen.

Diana, B1b

Der Postenlauf

Am Mittwoch, dem 6. September 2017 um 17.15 Uhr begann der Postenlauf der Klassen B1a und B1b in Rueun, im Haus Casa s. Clau. Am Donnerstag um 19.45 Uhr fand die Rangverkündigung statt.

Beim Postenlauf wurden wir in Vierergruppen eingeteilt. Am Anfang gingen wir in den ersten Stock in den Unterhaltungsraum. Man hatte einen Versuch im Tischfussball, um ein Tor zu schiessen. Frau Konrad war Torhüterin. Danach gab es im Aufenthaltsraum ein Quiz über allgemeine Realienthemen und ein Quiz über Redensarten. Anschliessend gingen wir wieder in den Unterhaltungsraum und spielten Tischtennis. Die Gruppe teilte sich in zwei Zweiergrüppchen auf. Man musste so oft wie möglich hin- und herpassen. Frau Konrad schrieb das Resultat auf.

Nachdem wir fertig waren, zogen wir die Schuhe an und gingen hinaus zum Boccia. Dabei musste man so nah wie möglich an die Metallkugel schiessen. Frau Hirt und ein Kind aus der Gruppe massen die Distanz. Sie massen nur die zwei besten Versuche. Dann wiederholte man den Prozess. Als wir fertig waren, gingen wir zum Tannenzapfenwerfen. Jede Person bekam fünf Tannenzapfen. Man musste die Tannenzapfen in einen Eimer werfen, was laut einigen Kindern nicht sehr einfach war. Am Schluss gab es noch ein Quiz über Geografie und eines über Rätoromanisch.

Am nächsten Tag fand die Rangverkündigung statt. Den ersten Platz belegte die Gruppe 8 mit 52 Punkten. Den zweiten Platz belegten die Gruppe 3 und 6 mit jeweils 48 Punkten. Ursprünglich wollte Frau Torre, dass die Gruppe, die weniger Zeit benötigte, den zweiten Platz gewinnt. Da aber beide Gruppen gleich viel Zeit benötigten, belegten beide Gruppen den zweiten Platz. Den letzten Platz belegte die Gruppe 10 mit 25 Punkten. Als Preis für die ersten drei Gruppen gab es Gummibärchen und Schokolade. Ich selber fand den Postenlauf toll, aber man hätte vielleicht noch ein paar Posten mehr einbauen können, zum Beispiel Computerspiele oder Seilspringen. Ich fand das Quiz über Rätoromanisch am besten.

Felix, B1a

Unser Besuch im Museum Regiunal Surselva

Als wir im Lager waren, gingen wir am Mittwoch nach Ilanz zum Museum Regiunal Surselva. Das Museum war in einem alten Haus, das einst einer reichen Familie gehörte. Drinnen erwartete uns die Workshop-Leiterin, die uns dann eine Treppe runter führte in einen Raum, in dem Stühle aufgestellt waren. Als wir uns alle gesetzt hatten, zeigte sie uns auf einer Karte, wo das Schwabenland liegt (es liegt oberhalb des Bodensees). Danach erzählte sie uns verschiedene Fakten über die Schwabengänge, wie zum Beispiel, dass sie vor rund 150 Jahren stattgefunden hatten, und dass die Kinder rund sechs bis sieben Monate im Schwabenland verbracht hatten.

Als wir dann ein bisschen mehr über die Schwabengänge wussten, erzählte sie uns eine erfundene Geschichte über Anna-Marie und Gieri, zwei Schwabenkinder im Alter von elf und zwölf Jahren. Sie lebten in einer Familie mit 14 Kindern, und weil die Eltern Bauern waren und wenig Geld verdienten, schickten sie ihre ältesten Kinder (Anna-Marie und Gieri) ins Schwabenland zum Arbeiten. Als die Workshop-Leiterin uns dann erzählte, wie Anna-Marie und Gieri die 150 Kilometer bis nach Ravensburg auf sich nahmen, gab es einen «Barfussweg», also Kisten gefüllt mit Stroh, Tannenzapfen, Moos, Holzspänen, Sägemehl, grossen Steinen und Kieselsteinen, in denen wir barfuss laufen mussten.

Als Anna-Marie und Gieri in Ravensburg ankamen, gingen sie zum Kindermarkt, wo sie verkauft wurden. Anna-Marie ging an eine Händlerfamilie, wo sie im Haushalt helfen musste. Sie wurde gut behandelt und bekam immer etwas zu essen. Gieri hingegen ging zu einem Bauernhof, wo er so hart schuften musste, dass er flüchtete. Als er einen anderen Bauernhof fand, suchte er dort Arbeit, die er dann auch bekam. Er wurde dort gut behandelt und bekam am Schluss auch einen angemessenen Lohn (das war meistens etwa 50 Deutsch-Mark) und schöne Kleidung, genau wie Anna-Marie. Nach wenigen Wochen kamen sie in ihrem Heimatdorf an, wo sie die langen Wintermonate durchharren mussten.

Nachdem die Geschichte fertig war, gab die Workshop-Leiterin ein paar alte Lederstiefel, in dem Stil vor etwa 150 Jahren, in die Runde. Sie waren hart und schwer. Danach durften wir uns einen Speckstein aussuchen und ihn in eine Form schleifen. Einige versuchten, ein Tier zu formen, und einige schliffen einfach drauf los.

Emily, B1a



Bilder: Niklaus Umbricht, Begleitperson

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