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Aktuelles: Bericht

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26. Februar 2018

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Globale Herausforderungen erfordern Grossen Wandel

Der Chef eines grossen Modekonzerns verdient in vier Tagen so viel wie eine Nherin in Bangladesch in ihrem ganzen Leben. Fr die Produktion von Palml, das in zahlreichen Lebensmitteln steckt, werden weite Flchen Regenwald abgeholzt und oft auch Menschen von ihrem Land vertrieben. Die beiden Beispiele illustrieren: Soziale Ungleichheit und die globale Klimakrise verschrfen sich, als Folge nehmen auch politische Spannungen zu.

Die zentrale Frage ist, was sich gegen die Krise tun lsst. Politische Massnahmen, Rechtsreformen und technische Innovationen sind zwar wichtig und unumgnglich, aber sie gengen nicht. Es braucht mehr. Deshalb fordert die kumenische Kampagne den Wandel in Kopf, Herz und Hand von uns allen.

Den Wandel selbst gestalten

Die gute Nachricht ist: Es gibt zahllose Mglichkeiten, sich fr ein System einzusetzen, das die Grenzen des Planeten respektiert. Unter dem Motto «Werde Teil des Wandels – Gemeinsam fr eine Welt, in der alle genug zum Leben haben» zeigt die Kampagne auf, wie lokale Initiativen wirken knnen: Solidarische Landwirtschaft bringt Buerinnen und Bauern Planungssicherheit und den Konsumierenden saisonales Gemse auf den Teller. Lokale Tauschsysteme reduzieren den Neukauf von Produkten, «Zero Waste»-Initiativen zeigen, dass ressourcenschonender Konsum ohne Verzicht auf Genuss mglich ist. Im Sden, der am meisten unter den Krisen leidet, setzen sich Partnerorganisationen von Fastenopfer und Brot fr alle mit Projekten fr nachhaltigen Wandel ein.

Den Wandel mitgestalten

Auch Bergdietikon kann Teil dieses Wandels werden. Individuell beginnt dies bei der Einkaufsplanung. Wo und was wird eingekauft? Mit dieser Frage knnen erste nderungen hervorgerufen werden. Und je mehr sich diese Frage stellen, umso mehr Wandel wird mglich.

Einen solchen Wandel alleine hervorzurufen, erscheint dem Einzelnen schwierig. Aus diesem Grund haben die beiden Kirchgemeinden mit ihrem Suppentag am 25. Februar ein Zeichen setzen wollen. Die Gemeinschaft im Gottesdienst hat den Besuchern vor Augen gefhrt: Wenn wir Brcken zueinander bauen, wenn wir gemeinsam unsere je eigene Art, unsere eigene Farbe in den Wandel einflechten, so entsteht aus dem Engagement Einzelner eine gemeinschaftliche Vernderung. Das anschliessende gemeinschaftliche Mittagessen hat die Theorie von regionalem Essen in die Tat umgesetzt. Keine exotischen Frchte oder Gemse waren zu finden, sondern eine Bndner Gerstensuppe hat allen Besuchern gezeigt, dass ressourcenschonender Konsum wahrlich kein Verzicht auf Genuss bedeutet.

Bekanntmachungen

Personalwechsel auf dem Steueramt
Evelyn Cueni folgt auf Martina Steiner > mehr...

Abstimmungsresultate
Die Abstimmungsresultate ber den Urnengang vom Sonntag, 10. Juni 2018 liegen vor. > mehr...

Kompost-Engpass
Die Reserven an Gratis-Komposterde sind aufgebraucht. Nachschub gibts erst Ende Juni. > mehr...

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Veranstaltungen

Dienstag, 19. Juni 2018
KirchgemeindeversammlungRef. Kirchgemeinde

Mittwoch, 20. Juni 2018
GeneralversammlungSVP

Donnerstag, 21. Juni 2018
Eucharistiefeier mit JahrzeitenKath. Kirchgemeinde

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