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29. Juni 2018

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Sie macht Fotos aus dem Garten-Paradies

Elisabeth Bollier bezeichnet sich selbst nicht als Karriere-Frau. «Ich bin gefhlsbetont und eher ein Helfer-Typ», sagt die Bergdietikerin. Was sie als gut behtetes Kind gemacht und gelernt hat, prgt sie noch heute. Gerne erinnert sich die dunkelhaarige Frau an ihre Schulzeit, in der sie ihre Liebe zur Musik sowie zum Malen und Zeichnen entdeckte. Schon frh durfte sie den Klavierunterricht besuchen und bald einmal empfahlen die Musiklehrer, ihr Talent zu frdern. Schon als Schlerin konnte sie an vielen Anlssen auftreten und verdiente sich damit ein schnes Taschengeld.

«Ich begleitete und bte mit Sngern, die nicht immer mit ganz reinen Stimmen, dafr aber mit umso mehr Hingabe Opern und Stimmungslieder sangen. Das war zwar nicht unbedingt perfekt, aber absolut hrenswert», erzhlt Bollier. Spter kam die Orgel dazu und sie spielte bei Gottesdiensten, Hochzeiten oder Abschieden. «Ich habe es geliebt, auf diesem eindrcklichen Instrument zu spielen.» Bilder gehren ebenfalls zu ihrem Leben. Zeichnen zhlte in der Schule zu ihrem Lieblingsfach. Schon als Kind wnschte sie sich Bcher von alten Malern und versuchte, ihre Werke zu kopieren. Als Erwachsene arbeitete sie mit verschiedenen Techniken wie Acryl, Aquarell, Pastell, l, Kreide, Bleistift oder Rtel bis hin zum Airbrush und beschickte ab 1976 jedes Jahr drei bis vier Ausstellungen.

Heute macht sie ihre Bilder nicht mehr ffentlich. «Ich habe auch Werke auf Bestellung gemacht und fr verschiedene Hefte und Illustrierte gemalt und gezeichnet», sagt die Knstlerin. Vor 37 Jahren zog Bollier mit ihrer Familie in den Bergdietiker Ortsteil Kindhausen, was in ihren Augen wohl einer der grssten Glcksflle ihres Lebens war. Denn ihr 2200 Quadratmeter grosses Grundstck stsst an einen Wald mit Bach. Und fr dieses Land ist ihr kein Aufwand und keine Arbeit zu viel. In ihrem eigenen Reich soll es blhen und leben. «Wir haben unseren Garten bewusst sich selbst berlassen, was nicht ohne Arbeit geht. Fr ein Durchkommen mssen Wege gemht werden. Und um die Vielfalt zu erhalten, werden auch Stngel, Strucher und Bume von uns zurckgeschnitten.»

Bollier mchte mit ihrem Paradies fr Tiere einen Gegenpol zu den gngigen gepflegten Grten schaffen, sowie zum verbauten und zubetonierten Land. Solches Beton-Land resultiere in einem immer schneller werdenden Rckgang von Insekten, Amphibien, Vgeln, Igeln und vielen anderen Tieren, ist Bollier berzeugt. Ihr eigener Garten erfordere viel Arbeit und das Wissen, dass ohne Unkraut sowie einheimische Strucher und Bume die Artenvielfalt weiter abnhme. Die Leute seien kaum noch interessiert an Tigerschnecken und knnten Maikfer- und Rosenkfer-Engerlinge nicht mehr unterscheiden, glaubt die Naturschtzerin. «Ausserdem ist vielen nicht klar, dass Holz- und Steinhaufen Lebensrume fr viele Tierarten sind. Drfen dann auch noch Brennnesseln und andere Wildblumen darum herum gedeihen, wird ein Erfolg schnell einmal sichtbar», sagt die Bergdietikerin.

Eine weitere Leidenschaft ist das Fotografieren, wie auch die vielen schnen Leser-Fotos in der Limmattaler Zeitung zeigen. Fotografieren gehre zu ihrem Leben und sie htte tglich spannende Sujets, sagt Bollier. «Das ist meine Art, Interessantes und Wichtiges aus dem tierisch-pflanzlichen Bereich mitzuteilen.»

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