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7. September 2021

foto

Seine Kunst und Kreativität sollen provozieren

In der Bergdietiker Kunstgalerie Bachlechner stellt der österreichische Künstler Gert Chesi 40 seiner Aktfotografien aus. Die provokanten Werke können noch bis zum 10. Oktober betrachtet werden.

Gert Chesi wurde in verschiedenen Rollen bekannt: als Filmemacher, Autor und Museumsbetreiber. Begonnen hatte der internationale Künstler aber mit der Fotografie. Und zu dieser kehrte er in den letzten Jahren vermehrt zurück. In der Bergdietiker Kunstgalerie Bachlechner sind nun einige seiner neuen fotografischen Werke zu sehen. Chesi stellt zum ersten Mal hier aus. Galerist Hanns Bachlechner hatte ihn bereits vor Jahren kennen gelernt. Für die Ausstellung wurden die Fotografien mit passenden Exponaten ergänzt.

Chesi wusste an der Vernissage am Samstagabend einiges zu den Werken zu erzählen. Es sind 40 Aktfotografien, die laut Chesi unterschiedlicher Natur sind – einerseits ethnografisch, aber auch künstlerisch. Ihm sei es wichtig, dass die Besucherinnen und Besucher die Texte lesen, die die Ausstellung ergänzen, sagte er. Auch Béatrice Bachlechner wies darauf hin. Nur mit dem richtigen Kontext könnten die Bilder verstanden werden, sagte sie. Mögliche Kritikpunkte sprach Chesi gleich selbst an: «Ich bin politisch nicht korrekt. Ich arbeite so, wie ich immer gearbeitet habe.» Kunst und Kreativität müssten provozieren.

Seine Werke geben Anlass zu Diskussionen

Bei seiner vergangenen Ausstellung in Tirol habe ihn eine Journalistin kritisch darauf angesprochen, dass er vor allem afrikanische und nicht europäische Frauen aufnehme. Chesi vermutet, dass sie hier den schwarzen Frauen unterstellte, dass sie nicht wüssten, was sie täten. Das sei aber nicht der Fall. Sie wüssten sehr wohl, was sie täten. Rassistisch sei für ihn vielmehr diese Unterstellung. Chesi wohnt selbst in Togo und ist mit einer schwarzen Afrikanerin liiert. Und er hat bereits vielfach zu ethnischen Themen publiziert.

Bei seinen Bildern sieht er sich nur als Handwerker. Er habe nie Regie führen müssen. Die auf den jetzt zu sehenden Bilder dargestellte Inszenierung hätten sich die Frauen und Männer selbst ausgesucht. Neben Angehörigen der Voodoo-Bewegung aus seiner afrikanischen Nachbarschaft zeigen die Fotografien thailändische Ladyboys und indische Hijras. Er habe bewusst Minderheiten porträtiert, sagte er.

Vor allem die Ausführungen zu den Hijras gingen dem Publikum nahe. Sie stellten als Eunuchen eine der untersten Schichten der Gesellschaft in Indien dar, sagte Chesi. Es sei darum eine Herausforderung gewesen, sie in den Slums von Mumbai zu fotografieren. Zuerst habe ihn niemand begleiten wollen, da die Hijras in Indien verachtet würden. Chesi schaffte es dann aber doch noch und porträtierte sie. Bis am 10. Oktober sind die Fotografien in der Kunstgalerie ausgestellt.

Limmattaler ZeitungD vom 6. September 2021 (Carmen Frei)

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