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27. März 2020

Erwerbsausfallentschädigung für Selbstständige

Mitteilung der Sozialversicherung Aargau (SVA):

Am 20. März 2020 hat der Bundesrat ein Massnahmenpaket zur Unterstützung der Schweizer Wirtschaft vorgestellt. Unter anderem hat er entschieden, dass Selbstständigerwerbende, die durch die Pandemie Erwerbseinbussen erleiden, mit einem Taggeld entschädigt werden. Diese neue Leistung wird durch die AHV-Ausgleichskassen abgewickelt.

Es handelt sich bei dieser Erwerbsausfallentschädigung um eine neue Leistung der Schweizer Sozialversicherungen. Das Antragsformular ist jetzt im Internet verfügbar: www.ahv-iv.ch.

Zur Ausgestaltung der neuen Erwerbsausfallentschädigung sind folgende Eckdaten bekannt:
  • Die Anmeldung und Auszahlung erfolgt über jene Ausgleichskasse, bei denen die Selbstständigerwerbenden ihre AHV-Beiträge abrechnen.
  • Die Entschädigung wird ausbezahlt, sofern nicht bereits eine andere Entschädigung oder Versicherungsleistung besteht.
  • Der Anspruch besteht während einer Zeitdauer von 30 Tagen.
  • Die Wartefrist (Karenzfrist) beträgt drei Tage.
  • Die Entschädigung ist in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung geregelt und wird als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens 196 Franken pro Tag.
  • Die Anzahl Taggelder für Selbstständige in Quarantäne oder mit Betreuungsaufgaben ist auf 10 resp. 30 Tage befristet.
  • Die ausbezahlte Entschädigung unterliegt der Beitragspflicht.

Die Regelung gilt auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die einen Erwerbsunterbruch erleiden, weil ihre Engagements wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus annulliert werden oder weil sie einen eigenen Anlass absagen müssen.

Selbstständigerwerbende: Einkommensanpassung online melden

Die SVA macht darauf aufmerksam, dass Selbstständigerwerbende ihr Einkommen anpassen können, wenn sie feststellen, dass ihre Einkommensgrundlagen für die AHV-Akontorechnungen nicht mehr zutreffen. Mit dieser Meldung helfen sie bei einer Einkommensveränderung mit, dass die AHV-Beiträge der effektiven Einkommenssituation entsprechend berechnet werden.

Die provisorische Einkommensgrundlage können Selbstständigerwerbende jederzeit anpassen lassen, solange die definitive Beitragsberechnung aufgrund der Meldung der Steuerverwaltung noch nicht erfolgt ist. Die SVA Aargau berechnet anhand der Einkommensmeldung die Differenz zwischen den bisherigen und den neu geschuldeten Akontobeiträgen. Waren die bisherigen Akontobeiträge zu tief, wird die Differenz nach der Meldung in Rechnung gestellt.

Bitte beachten: Die Differenzrechnungen müssen innert 30 Tagen beglichen werden. Verspätete Zahlungen lösen einen Verzugszins aus.

Wer sich in einer finanziellen Notlage befindet und der Sozialversicherung AHV/IV/EO-Beiträge schuldet, kann sich an die SVA Aargau wenden, um eine Möglichkeit zu finden, damit Inkassomassnahmen verhindert werden können.

Anfragen an: oder Tel. 062 836 82 92

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