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Bekanntmachungen: Nachrichten

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16. Februar 2017

Abschied von Georges Hfliger

Eine grosse Trauergemeinde nahm am 6. Februar 2017 Abschied vom langjhrigen Behrdenmitglied Georges Hfliger, der am 30. Januar im 95. Altersjahr verstorben war. Dreissig Jahre lang hatte er Bergdietikon mit seiner Umsicht, seinem Optimismus und seinem Humor gedient und die Gemeinde massgeblich geprgt.

Er begann sein Wirken in der Schulpflege, die er bis 1969 prsidierte. 1963 wurde er in den Gemeinderat gewhlt, dem er bis 1992 angehrte, ab 1970 als Gemeindeammann. Drei Jahrzehnte Dienst an und fr die Gemeinde, das prgte nicht nur die Gemeinde, sondern auch ihn selbst.

Mit viel Um- und Weitsicht gelang es ihm, die Weichen fr eine erfolgreiche Zukunft der Gemeinde zu stellen. Er verstand seine Aufgabe als Dienst an der Gemeinde, an der Bevlkerung. Machtgehabe war ihm vllig fremd. Mit seinem grossen Knnen, aber auch seinem legendren, spitzbbischen Humor meisterte er zahlreiche Herausforderungen. Es schien ihm immer alles so leicht von der Hand zu gehen. Sein analytisches Denken, sicher von seiner Ausbildung als Mathematiker herrhrend, und seine hohe Intelligenz halfen ihm, seine Aufgaben in der Gemeinde zu erfllen. Das Fhren und Leiten war er ja von seiner Kaderfunktion in der Versicherungsbranche gewohnt.

Ein Fels in der Brandung

Die Zusammenarbeit im Rat war geprgt von Ruhe, Ausgeglichenheit, Friede und Freude. Von Parteizugehrigkeit war nichts zu spren. Die zeitliche Belastung war sehr gross. Es ging ja in all diesen Jahren um das Legen von Grundsteinen. Kaum war das erste Schulhaus bezogen, das noch von seinem Vorgnger Willy Brunner intensiv betreut wurde, war es auch schon zu klein. Es musste ein neues Projekt erarbeitet werden – das heutige gelbe Schulhaus, fertiggestellt 1972. Die abgeschlossene Zonenplanung rief nach Landumlegungen, z.B. Schrmatt, Vorbhl, Weihermatt, spter Hinterweid. Anfangs der Achtzigerjahre begann die Planung des Gemeindehauses mit Werkgebude. Unzhlige Strassen, Wasserleitungen, Kanalisationen – sogenannte Infrastrukturaufgaben – folgten Schlag auf Schlag.

Die Siebziger- und Achtzigerjahre waren die Zeit der intensiven Bauttigkeit, entsprechend gross auch die Anforderungen. Das erforderte viel Kraft, Ausdauer, oft auch Mut und Geduld. Sein phnomenales Zahlengedchtnis – und damit auch das Verstndnis fr Finanzen – verhalf der Gemeinde mit der Zeit zu guten und spter zu usserst gesunden Finanzen. Er behielt immer den berblick, berborden war nie sein Ziel. Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und er war, wie man heute sagt, ein Macher, ein Realist, einer, der schnell und unkompliziert handelte. Zu seinem Erfolg beigetragen haben auch seine Ausstrahlung, sein Humor, sein Charme, sein Optimismus, das Voranbringen der Gemeinde in die moderne Zeit.
Auf seine Initiative entstand auch die Patenschaft fr die Gemeinde Hospental UR. Diese konnte mit der Zeit ein Mehrzweckgebude fr Feuerwehr, Werkhof und Verwaltung bauen.

1992, am Ende seines Wirkens, wurde ihm und seiner Ehefrau Nelly das Ehrenbrgerrecht verliehen. Die letzten Jahre verbrachte er in der berbauung Altersgerechtes Wohnen im Schlittental, wo er sich in der Gemeinschaft sehr wohlfhlte. Den Frieden, den er immer angestrebt hat, durfte er nun auch vor seiner letzten Reise erleben. Am 30. Januar ist er friedlich eingeschlafen. Danke fr alles, Georges.

Urs Sprri

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