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Aktuelles: Bericht

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26. April 2016

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Millionen für die Verkehrssicherheit

An der Gemeindeversammlung vom Dezember 2013 genehmigten die anwesenden Stimmberechtigten die Kredite für die Fahrbahnsanierung der (K412) und den Ausbau des Verkehrsknotens Riedwies () mit grosser Mehrheit. Zusammen mit der im Projekt vorgesehenen Sanierung dreier Bachdurchlässe und aller betroffenen Werkleitungen belaufen sich die Kosten für die Gemeinde auf über 5,7 Millionen Franken.

Die FDP nutzte die Gelegenheit, um fast eineinhalb Jahre später, anlässlich einer öffentlichen Besichtigung, die Bevölkerung zu informieren. Françoise Oklé, Präsidentin der FDP, begrüsste die interessierten Besucher, die trotz fehlenden Sonnenscheins die Gelegenheit genutzt hatten, aus erster Hand informiert zu werden. Gemeinderat Ralf Dörig, verantwortlich für das Ressort Bau, wies darauf hin, dass bereits 1978 ein Projekt gestartet wurde, das aber bei der Bevölkerung keine Chance hatte. Lediglich die Unterführung, die für die Verkehrssicherheit ein grosser Durchbruch war, wurde realisiert. Leider muss aber festgestellt werden, dass der Verkehr auf der K412 in den letzten Jahren stetig zunahm, trotz der neuen Westumfahrung, die 2009 eröffnet wurde. Glücklicherweise gelang es dem Gemeinderat in den 80er-Jahren, die Vorfahrt an der Bernold-Kreuzung zugunsten des Verkehrs aus Kindhausen zu ändern.

Geschwindigkeit und Lärmpegel senken

Markus Senn, der für die Gemeinde verantwortliche Projektleiter des Ingenieurbüros Senn, erläuterte anhand der Pläne und Bildvisionen, wie die zukünftige Strassengestaltung aussehen wird. Für Kanton und Gemeinde ist es wichtig, dass mit dieser Sanierung die Verkehrssicherheit wesentlich verbessert werden kann, dass die Geschwindigkeiten vermindert und der Lärmpegel deutlich gesenkt wird, während der Hochwasserschutz gewährleistet und die bestehenden Werkleitungen saniert werden können.
Das Projekt wird in drei Teilen abgewickelt. Die Korrektur der Bachdurchlässe wird die erste Bauetappe sein. Die Sanierung der Werkleitungen wird in einem zweiten Abschnitt folgen, und erst am Schluss geht es um die eigentliche Strassenführung.

Riedwies-Knoten wird komplett neu gestaltet

Markus Senn führte dann die Gruppe an den eigentlichen Ort des Geschehens. Bei der Einmündung Ahornstrasse/Dünnistrasse () beginnt das eigentliche Werk, das auf der Höhe Bergli-Tankstelle () endet. Hier wird der Fussgängerweg auf die linke Strassenseite verschoben und bleibt bis zum Volg auf dieser Seite. Die Strasse wird dadurch nach rechts gelegt, übrigens mit einer Fahrbahnbreite von 5.5 Metern und einem Fahrradstreifen von 1.5 Meter, der allerdings bei den Strasseneinmündungen zugunsten einer Einordnungszone in Fahrbahnmitte weicht. Ganz neu gestaltet wird der Knoten Riedwies, was den künftigen Verkehrsfluss sicherer gestaltet. Die Bachdurchlässe werden hochwassertauglich gemacht. Der Durchlass wird annähernd die Breite des heutigen Bachbetts aufweisen und selbstverständlich werden Randstreifen für Kleintiere vorhanden sein. Die Amphibien werden es zu danken wissen.

Auch der Knoten Schlittental () mit der heute gefährlichen Fussgängerverbindung Richtung Riedwiesstrasse wird entschärft und sicherer gestaltet.
Die Strasse wird auch in der weiteren Folge nach rechts verschoben, etwa auf die Höhe der heute gepflanzten Platanen beim katholischen Kirchenzentrum. Die Parzelle wird dadurch verkleinert. Für die linksseitigen Liegenschaften ist die Führung des Fussgängerweges und der anschliessenden Pflanzenrabatte eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation, ist es doch für diese Anwohner heute recht abenteuerlich, sich aus den jeweiligen Liegenschaftszufahrten in den Verkehrsfluss einzuordnen – von den dort wohnenden Kindern noch gar nicht gesprochen.

Problemzone Volg-Parkplätze

An der Unterführung beim Friedhof wird nichts geändert, auch ist kein zusätzlicher Fussgängerstreifen geplant. Eine grössere Diskussion wird es noch bezüglich der Parkplätze beim Volg geben. Die heutige Art der Parkierung vor dem Volg ist höchst problematisch und gefährlich. In einem laufenden Verfahren wird nun abgeklärt, wie dieses Problem gelöst werden kann. Offen ist auch die Gestaltung der Bushaltestelle Bergli.

Schwierig ist die Prognose, wie es mit dem Ausführungszeitpunkt aussieht. Dieser wird davon abhängen, wie letztlich die Einsprachen erledigt werden können. Läuft alles im normalen Rahmen, so könnte im Frühjahr 2018 mit dem Bau begonnen werden. Der Abschluss der Bauarbeiten wäre dann im Herbst 2020.

Nach dieser informativen Begehung offerierte die FDP für alle Teilnehmenden einen reichhaltigen Apéro, der nochmals Gelegenheit für intensive Diskussionen bot.

Bergdietiker Ziitig, Werner Weibel (Bild: Visualisierung Bergstrasse, Knoten Riedwies)

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Zwei Ersatzmitglieder sind in der Nachmeldefrist hinzugekommen. Alle Kandidaten sind gewählt. > mehr...

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