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30. Dezember 2021

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4000 Kugeln zieren die Tannen bei der Kunstgalerie Bachlechner

Die Ausstellung im Garten von Béatrice und Hanns Bachlechner in Bergdietikon sorgt für Weihnachtsstimmung. Sie kann bis zum 30. Januar 2022 besichtigt werden, ebenso die Gruppenausstellung der Künstlerfamilie Müller.

Wer in Bergdietikon bei der Kunstgalerie Bachlechner vorbeischlendert, den begrüssen 35 Blechtannen im Garten. Sie sind mit rund 4000 Weihnachtskugeln geschmückt. Die Installation stammt vom Künstler Jürg Dutly. Bereits zum vierten Mal haben Béatrice und Hanns Bachlechner ihren Garten für die Adventszeit auf diese Weise dekoriert.

Am Freitag und am Samstag bieten Bachlechners zudem ab 15 Uhr im Garten hausgemachten Glühwein und Lebkuchen an. [Anm. der Red.: Da dieser Artikel verspätet aufgeschaltet wurde, sind diese Anlässe inzwischen leider vorbei.] Gestartet haben sie damit am ersten Advent, der Weihnachtszauber wird bis Ende Januar bleiben. «Die Leute sagen, es tue ihnen gut, die geschmückten Tannen bei uns anzusehen. Es ist etwas für die Seele», sagt Béatrice Bachlechner.

In diesem Jahr seien merklich weniger Personen für den Weihnachtszauber vorbeigekommen. Bis Mitte Dezember sei es auch nass und kalt gewesen. Um es sich im Garten bei Glühwein und Lebkuchen gemütlich zu machen, müsse es jedoch trocken sein. Ganz im Trocknen steht dafür neben dem Aussensitzplatz ein Häuschen, das Bachlechners vermieten. Für Fondue oder Raclette nehmen sie gerne Reservierungen entgegen.

Drei Generationen der Familie Müller stellen aus

Ebenfalls an der Wärme können Besuchende die aktuelle Ausstellung in der Kunstgalerie anschauen. Sie ist fünf Künstlerinnen und Künstlern gewidmet. Zum einen sind die Werke der Künstlerfamilie Müller ausgestellt. Robert Müller wurde als «Eisen-Müller» bekannt, seine Skulptur «Fanfare» stand 33 Jahre lang vor dem Kunsthaus in Zürich. Laut Hanns Bachlechner gehört Müller zu den bedeutendsten Künstlern der Schweizer Kunstszene.

Sein Sohn Manuel ist ebenfalls Künstler, arbeitet aber mit einer anderen Technik und anderen Materialien. Seine Holzskulpturen oder seine Druckgrafiken liessen sich denn auch nur schwierig kategorisieren, meint Hanns Bachlechner. Auch Manuel Müllers Tochter Gilda ist an der Ausstellung mit ihren Tuschezeichnungen vertreten. Sie studiert aktuell in Irland und hat ebenfalls ihren eigenen Stil.

Farbstiftzeichnungen und Möbelkunst sind zu sehen

Zum anderen sind Werke von Yves Boucard und Giovanni Abrignani zu sehen. Über Abrignani ist von allen ausgestellten Künstlern wohl am wenigsten bekannt. «Robert Müller hat ihn in einer Psychiatrie in Italien getroffen», sagt Béatrice Bachlechner. Müller sei so begeistert gewesen von dessen Farbstiftzeichnungen, dass er alle gekauft habe.

Die Möbel von Yves Boucard wiederum seien formal und möbeltechnisch von grossem Raffinement und hätten die Chance, dereinst als Klassiker eines neuen handgearbeiteten Unikatmöbels des frühen 21. Jahrhunderts gewürdigt zu werden. Boucard sei einer der besten Möbelkünstler überhaupt. Doch die Tische und Stühle seien nicht nur kunstvoll – sie seien auch wirklich bequem. Die Besucher werden eingeladen, auf den Stühlen probezusitzen, sagt Béatrice Bachlechner. Die Gruppenausstellung kann bis zum 30. Januar 2022 besichtigt werden.

Limmattaler Zeitung vom 24. Dezember 2021 (Carmen Frei, Bild: Severin Bigler)

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