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23. August 2019

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Toter Hirsch sorgt für Aufruhr auf der Alp

Ach wie herrlich ist es doch, in den Bergen zu wohnen! Das Wasser ist klar, die Luft ist rein und der Wind säuselt lieblich durch die satt begrünten Auen. Die perfekte Idylle – doch kann sich auch hier ein heimtückischer Mord ereignen. «Ach Adelbert!» Resi ist ganz ausser Atem, als sie den Bergbauern die furchtbare Neuigkeit verkündet: «Adelbert, tot, erschossen, der schönste und grösste aller Hirsche!»

Die Komödie «Wo die Hirschlein seufzen» des Hoftheaters, die am Dienstag bei der Familie Eichenberger in Bergdietikon auf die Bühne gebracht wurde, beginnt mit einem dramatischen Paukenschlag. Doch als dann mit geschwelter Brust der Retter in der Not erscheint, prustet die Gruppe los vor Lachen. Xaver Weidacher, gespielt von Melanie Schütz, erkennen sie trotz der männlichen Verkleidung sofort als ihre Mitspielerin – und fallen erst einmal aus der Rolle. Das Publikum lacht mit. Es weiss, das Aus-der-Rolle-Fallen ist Teil der Rolle und das Nicht-mehr-Schauspielern verflixt gut gespielt. Als sich die Schauspielerinnen wieder gefasst haben, erinnert sich Resi, gespielt von Mirjam Wüthrich, eigentlich in den strammen Wildhüter verliebt sein zu sollen. Und so strahlt sie plötzlich dermassen über beide Backen, als wolle sie damit einen ganzen Alpengletscher zum Schmelzen bringen.

Xaver Weidacher hat die Dirrmoser-Drillinge (allesamt überragend gespielt von Walter Stutz junior) im Verdacht und nimmt als Persiflage einer heroisch-kühnen Männlichkeit sofort die Spur auf. Dass sich diese nicht immer bezahlt macht, merkt der Wildhüter, als er vom grobschlächtigsten der Drillinge am Kragen gepackt wird. Dem Grobian ausgeliefert, zappelt er hilflos über dem Boden, lässt sich vom Rückschlag aber nur vorübergehend entmutigen.

Während Xaver einem anderen Drillingsbruder nachspürt – einem schief blickenden und vertrottelten Tunichtgut – versucht der verbleibende Drilling mit Meta, gespielt von Claudia Faes, anzubandeln. Deren Mann ist beim Schnapsholen auf tödliche Weise verunglückt, weswegen sie nach einem tauglichen Nachfolger Ausschau hält. Bruno, der mit Abstand argloseste der Drillinge, kommt für sie erst einmal nicht infrage. «Weit und breit» gebe es keinen Mann für sie, klagt sie dem neben ihr Sitzenden, Liebestrunkenen.

Viele Sing- und Tanzeinlagen

Trotz der noch nicht beidseitig gediehenen Zuneigung vermögen die beiden darauf ein Liedchen anzustimmen und – wie könnte es anders sein – das idyllische Bauernleben zu besingen. Überhaupt besticht das Theater durch zahlreiche Singund Tanzeinlagen, die das ohnehin kurzweilige Geschehen zusätzlich auflockern. Ein Highlight bildet ein Rendezvous von Xaver und Resi, die sich zu den Klängen von «Alperose» näherkommen, ohne dabei – sehr zum Leidwesen des ungeduldigen Xaver – geradewegs miteinander im Stroh zu landen.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich vor dem Theater von der Familie Eichenberger verpflegen lassen konnten, waren begeistert von der Aufführung. Geradezu Tränen gelacht hatte Heidi Imhof aus Kallern. «Einfach köstlich, wie sie spielen», sagte sie, während sie sich die Tränen abtupfte, «grossartig auch die Tänze und die Musik!»

Voll des Lobes war auch Robi Bütler, der ebenfalls aus Kallern nach Bergdietikon gekommen war: «Mir hat der Bezug zum Jetzt gefallen, etwa die Szene, in der die Bauern um ein Smartphone kämpfen, um damit ein Selfie zu schiessen.» Nicht zuletzt lobte Bütler das Konzept des Hoftheaters, Theateraufführungen auf Bauernhöfen zu organisieren: «Es ist schön, dass sich so Kontakte zwischen den Landwirten und der übrigen Bevölkerung ergeben.»

Limmattaler Zeitung vom 22. August 2019 (Tobias Bolli)

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