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30. November 2020

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Zumindest der sechs Meter hohe Christbaum spendet Licht und Wärme

Die Weihnachtszeit 2020 wird anders, anders als in den Jahren zuvor. Wegen der Coronakrise fallen überall lieb gewonnene Anlässe ins Wasser. In Bergdietikon ist davon unter anderem die beliebte Waldwiehnacht betroffen.

«Normalerweise organisieren wir unsere Waldwiehnacht für rund 300 Personen», sagt Roger Weidenmann, Vizepräsident der Dorfgemeinschaft Bergdietikon. Doch das ganz grosse und beliebte Programm mit Umzug, Christbaum, Live-Musik, Punsch und Besuch von Samichlaus und Schmutzli fällt dieses Jahr coronabedingt ins Wasser. «Das schmerzt uns natürlich. Die Waldwiehnacht wird von den Bergdietikerinnen und Bergdietikern sehr geschätzt, aber es ist unsere Pflicht, uns gegenseitig zu schützen», sagt Präsident Paul Meier.

Doch ganz geht die Weihnachtsstimmung nicht verloren: «Unser Ziel ist es, den Gemeinschaftssinn zu fördern und trotz der physischen Distanz ein Gefühl der Zusammenkunft und des Austauschs in der Gemeinde herzustellen», sagt Meier. Deshalb habe sich der neunköpfige Vorstand dazu entschieden, zumindest einen Teil der Tradition zu retten: Fast der ganze Vorstand der Dorfgemeinschaft hat sich deshalb am Samstagmorgen bei eisigem Wind getroffen, um einen sechs Meter hohen Weihnachtsbaum direkt vor dem Milchhüsli – dort, wo Egelsee- und Schönenbergstrasse aufeinandertreffen – aufzustellen ().

Es wurde eine Leiter an den Christbaum gelehnt, und abwechselnd kletterte eines der Vorstandsmitglieder hoch, um die grüne Tanne mit Lichterketten zu schmücken. «Wenn schon keine Waldweihnachten, dann stellen wir den Weihnachtsbaum eben schon jetzt gleich zu Beginn der Adventszeit auf und schenken der Bevölkerung ein wenig vorweihnachtliche Stimmung», sagt Weidenmann. Und Renato Gregorin meinte, als das Team seine Arbeit beendete hatte, dass sie noch nie einen so tollen Baum gehabt hätten. «Er ist buschig, gerade und gross. Und er hat eine wunderschöne Krone.» Die Beleuchtung des Tannenbaums wird laut Meier jeden Abend zusammen mit den Strassenlichtern automatisch angeschaltet. «So kann sich die Bevölkerung immer beim Vorbeifahren oder Spazieren daran erfreuen.»

Als die Truppe am Samstagmorgen auf ihren Weihnachtsbaum blickt, ist dennoch ein bisschen Wehmut zu spüren. «Es ist wirklich schade und tut weh, dass die Waldwiehnacht nicht stattfinden kann, aber wir wollen das Beste aus der Situation machen», sagt Meier. «Vielleicht gewinnt Weihnachten so etwas an Wert und gibt uns einen Moment des Innehaltens und der Retrospektive, des Nachdenklich- und des Besinnlichseins.» Vielleicht sei dies jetzt genau das, was alle bräuchten.

Limmattaler Zeitung vom 30. November 2020 (Liana Soliman)

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