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Männerchor: Bericht

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11. Dezember 2020

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Freiamt und Salzburg

Voller Freude starteten wir mit der ersten Probe nach der Sommerpause am 11. August, und lernten mit Elan neue Lieder. Auch die uns bekannten Konzertstücke wurden vertieft. Schliesslich war fürs Frühjahr 2021 unser Auftritt geplant. Doch die Freude währte leider nur kurz …

Voller Freude starteten wir mit der ersten Probe nach der Sommerpause am 11. August, und mit Elan lernten wir neue Lieder. Auch die uns bekannten Konzertstücke wurden vertieft. Schliesslich war fürs Frühjahr 2021 unser Auftritt geplant. Doch die Freude währte nur kurz. Am 20. Oktober beschlossen wir wegen Corona schweren Herzens, die Proben bis auf Weiteres auf Eis zu legen. Aus dem Auftritt zur Totenehrung wurde somit nichts. Der Chlaushock findet dieses Jahr nicht statt, und der Nikolaus bleibt zu Hause bei Schmutzli und Esel.

Der Männerchor geht davon aus, dass die Einschränkungen noch bis Frühling 2021 anhalten werden. Demzufolge sind die zwei traditionellen Konzerte für November 2021 geplant.

Musikalisches Freiamt

Unser Highlight im Spätsommer war die Chorreise. Wir folgten den Spuren des Liedes «Mys Freiamt». In Muri am Lindenberg führte uns Herr Egli durchs Kloster. Mit Begeisterung brachte er uns die Geschichte der Benediktinerabtei nahe. Wir hatten das Gefühl, als wäre das Kloster erst gestern gegründet worden. Dabei feiert es in sieben Jahren sein 1000-jähriges Bestehen. In der einzigen Alpwirtschaft des Freiamts, auf dem Horben, genossen wir unser Mittagessen.

Währenddessen schien die Bünz nicht am Lindenberg zu entspringen, sondern im Himmel. Gut genährt besichtigten die meisten die Sägerei Weissenbach. Die ganz harten Männer wanderten durch den Regen zum Hämikerberg. Unser jüngstes Mitglied, Samuel, der Sohn unseres Vizepräsidenten Roland Kohn, gehörte auch zu der harten Sorte und marschierte trotz aller Widrigkeiten mit. Zur Belohnung gab es im Gasthof etwas Leckeres zum Naschen. Die Partie Spielgolf war eine Riesengaudi. Um den gelungenen Abend noch etwas abzurunden, sang der Chor ein Ständchen. Für mich als Vize-Vizedirigent war dies meine Wassertaufe, denn unser Vizedirigent, Walter Sigg, konnte uns leider nicht begleiten.

An dieser Stelle soll Walter Sigg herzlich gedankt und den interessierten Lesern nähergebracht werden.

Am Anfang war die Blockflöte

Als kleiner Bub begann Walter Sigg, die Blockflöte zu spielen. Mit 13 Jahren bekam er ein Erard-Piano aus Paris geschenkt. Dieses antike Tastenbuffet musste er jeden zweiten Monat selbst stimmen. Er nahm über drei Jahre regelmässig Klavierunterricht. Später musizierte er in Jazzbands und Ländlerkapellen. Nach einer Pause durch Auslandaufenthalte und Familiengründung spielt er heute am liebsten klassische Musik.

Das Singen im Chor war ihm seit früher Jugend bekannt. Mit 17 bis 23 Jahren sang er im Kirchenchor Seuzach. 1985 trat er dem heutigen Männerchor Rudolfstetten-Friedlisberg und Bergdietikon (MCRFB) bei. Der Chorgesang ist seine Passion. Dank seiner Begabung ist es für ihn ein Leichtes, viele Liedertexte einzustudieren. Deshalb reicht ihm der MCRFB alleine nicht aus, um seinen Durst nach neuen Melodien zu stillen. So sang er bis 2019 auch in vielen anderen Chören, wie Kirchenchor Stetten, Cantate Rohrdorf, Projektchor Schatz oder Domchor Solothurn.

Ebenso Freude bereitete ihm das Organisieren von Gesangsfesten, Chorreisen oder Tombolas. Von der dreitägigen Chorreise nach Salzburg schwärmt er heute noch. Damals durfte der Männerchor im Dom der Heimatstadt Mozarts singen.

Vor bald 20 Jahren trat er in das Amt des Vizedirigenten. 2001 bis 2004 nahm er an verschiedenen Dirigentenkursen teil. Der Chor war ihm dankbar, dass er die Stellvertretung der Leitung einnahm.

Besonders wertvoll ist Walters Einsatz, wenn der Männerchor neue Lieder einstudiert: Nach Absprache der Dirigentin verschwindet er dann mit einer Stimmlage (Register) im Musikzimmer und lernt mit ihr die neue Melodie.

Die GV im Briefkasten

Die kommende GV 2021 in brieflicher Form stellt eine besondere Herausforderung für Vorstand und Verein dar. Einerseits kann man in aller Ruhe die Traktanden aufschreiben und durchlesen. Andererseits gibt es nie die vollkommene Gewissheit, dass nichts vergessen wurde. Doch irgendwer sagte einmal: «Wir schaffen das!»

Gerne würde der Chor am Samstagabend, 8. Mai 2021 in der Kirche Rudolfstetten singen. Der Muttertagsgottesdienst in Rudolfstetten am Sonntag, 9. Mai fällt voraussichtlich weg. Wie bereits erwähnt, sind die beiden Konzerte auf November 2021 verschoben worden.

Der Männerchor wünscht allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Lukas Bolli, Aktuar

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