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13. Oktober 2022

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Was das Spitex-Team so hört ... und hilft

Kontakte mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Dankbarkeit: Die Spitex Region Aargau Ost ist mit dem Freiwilligendienst einmalig – und sucht Verstärkung!

Verena kam eben vom Einsatz zurück: «Frau Forster möchte so gerne an eine Vereinsversammlung gehen. Sie betreut ihren gelähmten Mann, den sie nicht allein zu Hause lassen kann und daher abends nie in den Ausgang geht. Sie braucht jemanden, der ihrem Mann Abendessen gibt und bei ihm bleibt, bis die Spitex ihn zu Bett bringt. Wie können wir das machen?» Das ist nur eine Meldung von vielen.

Die Mitglieder des Spitex-Teams hören oft von Anliegen, bei denen sie gerne besser unterstützen möchten (alle Namen geändert):

  • Herr Kern sollte dringend neue Schuhe haben und kann allein nicht mehr einkaufen gehen.
  • Philipp (4 Jahre) muss wöchentlich zur Therapie, die Mutter muss aber arbeiten, und vom Krippenpersonal kann niemand Philipp begleiten.
  • Frau Moser möchte so gerne an eine Klassenzusammenkunft, schafft den Weg aber nicht mehr allein und benötigt Begleitung.
  • Herr Arnold hat sich nach dem Hirnschlag gut erholt, braucht aber noch Unterstützung zum Einkaufen und Entsorgen.
  • Herr Waser hat eine Augenkrankheit und verbundene Augen. Frau Waser begleitet ihren Mann zum Arzt und zu Behandlungen, darum braucht sie ab und jemanden, der zu den zwei Kindern schaut.
  • Frau Spuler im Rollstuhl möchte ab und zu ins Freie geführt werden.

Mit diesen und vielen weiteren Anliegen wurden wir konfrontiert, und allen konnte geholfen werden.

Hoffentlich «ansteckend»!

Für Hilfen ausserhalb des Leistungsauftrags der Spitex gründeten wir 2017 die interne Freiwilligenarbeit, welche Patienten und Vereinsmitgliedern zur Verfügung steht. Benevol Aargau, Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit, vermittelte uns die fachlichen Grundlagen. Dieser Zusatzdienst der Spitex ist bis jetzt einmalig, aber hoffentlich «ansteckend»! Das Spitex-Team unterstützt die Klienten, unsere Hilfe anzunehmen, und meldet mir die Hilfesuchenden. Diese können sich auch direkt melden. Oft sind es auch Therapeuten, welche anrufen.

Eine meiner Aufgaben ist es, unter den Freiwilligen jemanden für die gewünschte Hilfestellung zu suchen, was leider nicht immer möglich ist. Im nächsten Schritt schaffe ich zwischen den Hilfesuchenden und den Freiwilligen Kontakt. Ist die Beziehung zwischen Helferin und Klient installiert, können die Partner selber Termine absprechen. Es entstehen oft tragfähige, jahrelange Kontakte mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Dankbarkeit. Es ist eine wunderschöne und bereichernde Aufgabe.

Noch anfangs Jahr waren wir zehn Personen: drei Männer und sieben Frauen. Leider zogen gleich zwei Männer und eine Frau aus der Region weg, ein Mann kann krankheitshalber nicht mehr mitarbeiten und eine Frau musste sich wegen Familienaufgaben zurückziehen. Nun sind wir nur noch fünf Frauen zwischen 70 und 80 Jahren. Wir sind alle nicht mehr kräftig genug, mit Rollstuhlpatienten oder schwer Gehbehinderten unterwegs zu sein, und wünschen uns Ergänzung für unser Team.

Verstärkung gesucht!

Wir sind kein Gratis-Taxi. Die Klienten bezahlen die Spesen, die Freiwilligen schenken die Zeit. Wir sind keine Konkurrenz zum Rotkreuzfahrdienst. Wir übernehmen, was der Rotkreuzfahrdienst allenfalls nicht ausführt, sofern es in unseren Möglichkeiten liegt. Wir sind kein Betreuungsdienst, auch nicht für Demente. Dazu muss man sich an Pro Senectute wenden.

Wir brauchen dringend Verstärkung. Die Freiwilligen können bei jeder Anfrage zu- oder absagen. Schon ein einziger Einsatz im Jahr kann viel Freude bereiten und etwas verändern. Es gibt keine vorgeschriebenen Pensen. Benevol Aargau empfiehlt jedoch, nicht mehr als sechs Stunden wöchentlich einzusetzen. Unsere Mitarbeiter sind über die Spitex haftpflichtversichert (ausser Auto). Zurzeit haben wir keine kräftigen Personen, die Rollstuhlpatienten oder schwer gehbehinderte Personen begleiten können, und auch keine Männer mehr. Hoffentlich ändert sich das bald wieder. Wir treffen uns jährlich zu einem gemeinsamen Essen und mindestens einmal mit dem Spitex-Team. Über eine Erweiterung unseres Teams würden wir uns freuen. Wenn Sie sich für Mitarbeit interessieren oder Hilfe beanspruchen möchten, melden Sie sich!

Kontakt
Heidi Fausch
Sennenbergstrasse 11, 8956 Killwangen
056 401 24 34 (mit Anrufbeantworter)


Bild: Pexels



Bericht: Spitex Spreitenbach-Killwangen-Bergdietikon

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