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4. Februar 2024

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So wächst Bergdietikon bis ins Jahr 2040

Über 400 Einwohner mehr dürften es werden, möglich wären sogar über 700 mehr – aber das Dorfbild soll sich nicht gross verändern.

Rund 2950 Einwohner zählt Bergdietikon heute. Und im Jahr 2038 wird die Kapazität rund 3700 betragen – doch diese Zahl ist eher theoretisch, zumal die Grundeigentümer in Bergdietikon schon bisher nicht jeden Quadratmeter bis zum Maximum ausgereizt haben. In der Praxis werden es gemäss der aktuellen Planungsannahme rund 3400 Einwohner sein im Jahr 2038. Dem Dorf mit seinen vielen Einfamilienhäusern steht also in jedem Fall ein ansehnliches Wachstum bevor. Dieses gilt es zu steuern – mit der neuen Nutzungsplanung, sprich: mit einer neuen Bau- und Nutzungsordnung (BNO), einem neuen Bauzonenplan (BZP) und einem neuen Kulturlandplan (KLP). Die alte BNO gilt seit 1998.

Von 2018 bis 2020 wurde ein neues Räumliches Entwicklungsleitbild erarbeitet, das der Revision der Nutzungsplanung zugrunde liegt. Und nun liegen die Entwürfe für die neue BNO, den neuen Zonenplan und den neuen Kulturlandplan vor. Am Dienstag gaben der Gemeinderat und beteiligte Planer – insbesondere Sasa Subak von der Firma Metron – einen ersten Überblick zu den Entwürfen.

Das Fazit dazu nahm Subak gleich eingangs seiner Präsentation vorweg: «Wir wollen die Gemeinde Bergdietikon nicht auf den Kopf stellen.» Und später doppelte der fürs Ressort Bau zuständige Gemeinderat und Vizeammann Urs Emch (SVP) nach: «Qualität kommt vor Quantität. Bergdietikon wird Bergdietikon bleiben.» Das heisst aber nicht, dass mit der neuen BNO alles beim Alten bleibt. Es gibt viele Änderungen.

Besonders wichtig ist das Gebiet Dünni (siehe Foto). Dieses liegt zwischen der und der und damit an der Grenze zur Stadt Dietikon. Heute ist das Gebiet hauptsächlich noch eine Wiese mit ein paar Bäumen, künftig sollen hier Wohnungen gebaut werden. Mit der neuen BNO bleibt dieses wichtige Wachstumsgebiet zwar in der zweigeschossigen Wohnzone, aber es gilt eine Gestaltungsplanpflicht. Bei einer besonders guten Lösung wird eine etwas höhere Ausnützung möglich.

Mit der neuen BNO wird in den Bergdietiker Bauzonen zudem eine sogenannte Grünflächenziffer eingeführt. So will die Gemeinde sicherstellen, dass die Wohnquartiere auch in Zukunft durchgrünt sind und damit über nicht versiegelte Flächen verfügen.

Eine Gewerbezone wird zur Landwirtschaftszone

Weiter enthält die neue BNO verschiedene Umzonungen, die aber das Dorfbild eben gerade nicht verändern werden. Ein Beispiel ist die Wiese unterhalb der reformierten Kirche und der neuen Turnhalle. Diese galt bisher als Grünzone, wurde aber stets landwirtschaftlich genutzt als Kuhweide. Sie wird neu der Landwirtschaftszone zugeteilt. An anderen Stellen werden dafür kleinere Landwirtschaftszonen in Grünzonen umgewandelt.

Die auffallendste Umzonung und sozusagen «der heisse Herdöpfel der Gesamtrevision», wie es Sasa Subak formulierte, ist in der zu finden. Dort, vis-à-vis der Dietiker Finnenbahn beim Zusammenfluss von Dönibach und Reppisch, befindet sich heute eine Gewerbezone. Der grösste Teil davon wird landwirtschaftlich genutzt und soll neu der Landwirtschaftszone zugeteilt werden. Das Gebiet dort ist gar nicht so erschlossen, wie es eine Gewerbezone normalerweise ist – die Zufahrtsstrasse ist sehr schmal und nicht wirklich Lastwagen-geeignet. Auch juristisch ist die bisherige Zoneneinteilung nicht mehr tragbar. Der nördlichste Teil der Gewerbezone, der bereits bebaut ist, soll neu zur dreigeschossigen Wohn- und Gewerbezone werden.

Am 19. Februar startet die öffentliche Mitwirkung zur Nutzungsplanung. Ab dann können die Einwohnerinnen und Einwohner auf www.mitwirkung-bergdietikon.ch sowie auf der Gemeindekanzlei die Unterlagen einsehen. Bis 19. März können jene, denen etwas nicht passt, Eingaben machen.

Gemeindeversammlung soll 2025 entscheiden

Danach wird die Nutzungsplanung überarbeitet. Voraussichtlich Ende 2025 wird schliesslich die Gemeindeversammlung über die revidierte Nutzungsplanung entscheiden, ehe sie voraussichtlich 2026 in Kraft tritt.

Und das Land Rai und die Hintermatt?

Um das Land Rai (zwischen der Kantonsstrasse K412 und dem Honerethof) sowie um die Hintermatt am oberen Rand von Kindhausen gab es in Bergdietikon schon zahlreiche Diskussionen. Bei der Revision der Nutzungsplanung soll das aber nicht der Fall sein. Die beiden Areale sind nicht Teil der derzeitigen Revision, wie Gemeinderat Urs Emch (SVP) am Infoanlass am Dienstagabend klarstellte. «Beide haben einen rechtskräftigen Gestaltungsplan zur Grundlage und sind von Änderungen in der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) nicht betroffen», so Emch. Darum seien sie nicht Teil des Verfahrens zur Revision der Nutzungsplanung. Entsprechend gab es am Infoanlass auch keine Fragen zu diesen Arealen. Das heisst aber nicht, dass die beiden Projekte stillstehen.

Baugesuch Hintermatt wird womöglich neu aufgelegt

So lag von Mitte November bis Mitte Dezember das Baugesuch für das Alterszentrum auf, das auf der Hintermatt geplant ist. Acht Einwendungen sind gegen das Projekt eingegangen. Es ist bekannt, dass die Gegner des Projekts sehr engagiert sind. Im Extremfall könnte es sein, dass um das Baugesuch bis vor Bundesgericht gestritten wird – damit würde das Projekt Alterszentrum Hintermatt dann zum dritten Mal vor Bundesgericht landen.

Eine erste kleine Verzögerung könnte sich bereits jetzt ergeben: Das Unternehmen Oase als Bauherrin, das im Baugesuchsverfahren als O4 AG mit Sitz in Dübendorf auftritt, könnte nämlich entschieden haben, sein Baugesuch zu ändern. Sprich: Das Baugesuch könnte nochmals amtlich publiziert und dann nochmals neu öffentlich aufgelegt werden. Bei einer solchen Änderung des Baugesuchs würde es sich aber nicht um eine eigentliche Änderung am Projekt selber handeln. Denkbar ist zum Beispiel, dass die Bauherrin zusätzliche Akten ins neue Baugesuch aufnimmt, falls die Einwender dies verlangt haben. Ob es tatsächlich zu einer solchen Neuauflage des Baugesuchs kommt, wird sich voraussichtlich in den nächsten Wochen zeigen.

Beim Land Rai wird auf die Geologen gewartet

Nun zum Land Rai: Dort erfolgten 2022 die Hauptarbeiten zur Entwässerung beziehungsweise Stabilisierung des steilen Hangs. Seither wird der Hang überwacht, bis man sich sicher sein kann, dass dieser dank der Arbeiten tatsächlich stabiler respektive tatsächlich bebaubar ist. An der 622]Gemeindeversammlung vom 30. November 2023 erklärte Gemeinderat Emch, dass nach wie vor Messungen laufen. Wie lange diese letztlich dauern werden, konnte Emch damals noch nicht sagen. Es sei jedenfalls davon auszugehen, dass die Messungen sicherlich nicht vor Frühling 2024 zu Ende seien. Klar ist: Hier geht es weder um eine politische noch um eine juristische Frage. Wann die Messungen zu Ende sind, entscheiden nämlich Geologen.

Limmattaler Zeitung vom 3. Februar 2024 (David Egger)

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